Donnerstag, 26. Februar 2015

Der Wille zur Macht

   Von greifbarer VollMacht 

Seele/Gemüt/Gehirn/Nerven + Organe/Leib/Sinne/Fühlen: nur daran muss man permanent arbeiten. Leib und Hirn muss man trainieren, den Leib in Form halten und das freie Denken üben. Diese Freiheit des Leibes und Geistes darf man sich nicht nehmen lassen. Mühsam ist es, sie sich zu erhalten. Der Lohn ist gewaltig: ein Leben ohne Beschränktheit in wunderbarer eigner Verantwortung. Ein Leben auf der Erde und mit ihr in einer, einziger, gemeiner leiblichen Wirklichkeit. Es ist natürlich ein Leben in Bescheidenheit + kleiner Armut. Aber das allein gibt ein Leben in voller eigenster Blüte und sich austeilender Pracht. Das ist der Wille zu leiblicher Vollmacht.

   und begrifflicher OhnMacht

Mit hohlem Gelächter sucht der Mensch den fremden Geist in der käuflichen Bildung. Das ist ein Glück der Lüge. In staatlich finanzierten Bildungseinrichtungen wird seinem Denken die fremde Einstellung aufgezwungen, die ihn in rein materiellen Dingen glücklich sein heißt. Nicht leben soll der Mensch in ihnen lernen, sondern das Besitz-Gehabe wird ihm da beigebracht; nicht wirklich soll er werden mit Hirn und Leib, sondern sich Gegenstand, sachlich in Äußerlichkeiten zwischen Waren verschlossen in Masken; nicht wahrhaftig, wahr und gut, soll er sein, sondern ein Sein haben zwischen Gütern im hohen GeldSchein. Alles schmeißt man ihm hin für Reichtum und Macht im Sinn und ein kleines bisschen + unwesentliches Leben daneben. Macht, die ihm von außen kommt, ist im Ergebnis und am Ende ihm ein krummes Erwachsen in seine Ohnmacht.

   hin zum reinen Willen zur Macht

Wo der Mensch sich bewegt und steht, lässt er sich tragen und einpacken. Er nennt das Freiheit durch Sicherheit. Dafür lässt er sich ruhigstellen Tag und Nacht arbeitet er im Sitzen daran. Er fault dabei. Er verkommt darin geistig. Er bildet sich - etwas darauf ein. Diese Bildung gehört notwendig zur Geborgenheit im kranken Leib. Verkommen sind die Menschen, vollkommen im Leid seelischer, leiblicher Entartung und medizinisch bestens versorgt dabei. Zwischen Psychiatrie und Krankenhaus lebt man in einer schrecklichen BeziehungsVeranstaltung, Ehe und Familie. Wie hält einer diese Lieblosigkeiten aus. Leben: wird langsames Sterben im KrankenSchein; Leib: ihm bleiben Organe bloß aufgespart für ein erbärmliches SpenderDasein. Das und nur das ist der hässliche allgemeine Wille zur Macht. Es ist eine rein mechanische Macht des VerschlossenSeins.

   Ich

weiß ich nicht, hab keinen Willen, bin nicht reich, hab keine Macht. Ich: es weiß nichts vom Bewusstsein. Ich finde mein Selbst nur im Spiegel. Ist das Eitelkeit? Eitelkeit, beschränkt auf den eigenen Leib und für sich, ist eine der höchsten, reinsten Tugenden. Diese Eitelkeit bildet nur das eigene Hirn und seinen nackten Leib.

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