Mittwoch, 25. Februar 2015

Relativität des Körperscheins

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Mann und Frau unterscheiden sich - zum einen - äußerlich, somit in Zeichen, die auch wieder unendlich in Zeichen wiedergegeben werden können. Dieser Unterschied in der Gestalt oder in den äußeren körperlichen Merkmalen ist unwesentlich. Wenn man das Unwesentliche aber für sich, absolut und allgemein gültig setzt, braucht man für den unbegreiflichen leiblichen Rest das sogenannte Unbewusste. Das Unbewusste ist ein Mangel der Theorie, der sich vermarkten lässt und dann Psychoanalyse sich nennt. Der Analytiker verdient sein Brot mit einer Behandlung, deren Wirksamkeit uns verlässt, sobald die Behandlung endet. Der Mangel wird uns verkauft als Deutungs- und Überzeugungsarbeit, die wirklich nichts ist als der Hinweis auf den ihr ganz eigenen wesentlichen Fehler. Ein bisschen wahr ist die Analyse ganz nebenbei: sie nimmt uns viel Geld und damit etwas vom Überwert der Oberfläche. Der Überwert ist die Verdichtung der Lüge zur WarenWelt im greifbaren Schein. Den Schein darf man auch GeldSchein nennen. Glauben nennen wir Sparsamkeit und Jenseits Guthaben und Erlösung ist die Zirkulation des Scheins. In der Analyse ist die 'Erlösung' die Zirkulation des Sinns - oder Blödsinns, gleichviel - über der nicht wahrnehmbaren oder verleugneten - eigentlich allein wertschaffenden - Arbeit. Die Arbeit bringt uns in die Nähe der Wahrheit, die sich uns - zum andern - durch geschlechtliche Differenzen handgreiflich belegen kann.

Übrigens: Sinn der Arbeit wäre eine Verbindung von Lebendigkeit mit Leid an der Einbildung und somit ein unfassbarer Widerspruch in sich. Man ver/wechselt dabei Ebenen, die sich nicht vertragen.

In jeder wissenschaftlichen Analyse haben wir eine dem Verstand noch fassbare Relativität der käuflichen Dinge und eine dazu mögliche unendliche Steigerung des Werts (GeldWerts) in Schein (GeldSchein), Geist und Sinn.

Dieser Missverstand, den wir in aller Unschuld menschliche 'Vernunft' nennen, lässt sich überschreiten. Er ist unmenschlich. An der Überschreitung scheitern allerdings Verstand Vernunft Sinn Schrift, die ganze Welt der Waren und Zeichen. Wir scheitern nicht. Der Mensch hat einen vom Geschlecht abhängigen Textleib, der diesseits davon und darunter zu einem einzigen Leib der Erde werden kann. Das ist eine Beschreibung des Wahren, in der eben erst die Ahnung der uns so fremd gewordenen Wirklichkeit steckt.

Wären die Effekte des Wirklichen eingebildet - und, wie die Analytiker behaupten, entstellte Wahrnehmungen eines Unbewussten oder verlorenes Bewusstsein -, dann bräuchte ich eine Fachsprache - eine ganz unverständliche seltsame der Buchstaben- und Sibenschieberei jenseits noch des Lateinischgriechischen - zum Zurechtrücken des 'Wahren' der Sprache. Das Sprechen aber geht mir unter die Schrift und hält deren Verfall etwas auf. Die Analyse unterscheidet in ihrer Einbildung des Realen (WarenScheins) zwischen Verdrängung und Verwerfung. Verwerfung ist der Analyse Wahn und unheilbar oder eben beginnender Wahn und Miss-Verstand in bildhafter Hegelei oder auch sprachlichem Essentialismus. 'Unheilbar' ist ein Wort für die reale Verbannung des Wahns in den Lehrbetrieb der bezahlten oder vermarkteten Philosophei. Die dazu gehörende Autorität leidet an der schwersten Krankheit des Leibs, einer sich verewigenden Blödelei: Krebs.

E/A

Ich aber lade mir keine einzige Krankheit mehr ein. Der Rest Krankheit, den ich mir noch erlauben muss, ist der der Verarbeitung oder mühsamen Verdauung von (verdorbenen wertlosen) Lebensmittelresten bei im übrigen vor Hunger strotzender Gesundheit. Mein ist der Lebensrest und der 'göttlichen' Übrigkeit. Mit dieser göttlichen Krankheit wird mein Leib leicht fertig. Gott ist mir ziemlich klein ...

Der Erde Leib erzeugt dem Menschen greifbare Eigenschaften, die auch leicht nieder zu schreiben sind auf ihm, aber gewaltig allen oberflächlichen Strukturen um ihn herum (jeder hierarchischen Organisation) schaden. Nur die zu Ende gedachte Oberfläche ist lebensgefährlich.

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