Die ewige Wiederkehr des Gleichen ist der Kreislauf des Lebens auf Erden. Also ist die Erde das Paradies. Im lebendigen Produktionsprozess wiederholt sich alles. Auch der Samen ist in ihm weiblich, Samenträger der Wind, ein Insekt, endlich manchmal ein an sich selbst unfruchtbares Weibchen: der Mann.
Der Mann ist der Samenfehler des Weibchen. Daher fällt dem Mann auch der Samen immer auf den Kopf und er freut sich und leidet zugleich daran. Seine 'Funktion' ist ein Unfall.
Die Frau lebt und wiederholt sich durch Wachstum und Teilung. Sie besamt sich auch irgendwann. Die Besamung führt zu SymbolTrächtigkeit. Das Symbolische ist noch eindeutig weiblich. KindStein. Es ist der Tod, der zum Leben gehört. Symbol des weiblichen Produktions- und Lebensvorganges ist dieser Tod. Er ist als Symbol noch ein unbedeutendes Nebenbei.
Tod wird real erst als Geist und Schein: Mann Metapher. Bestimmung. Männer sind gefangen darin, weder lebendig noch wirklich. Sie sind in der Falle des Bewusstseins, im Irrtum der Aufmerksamkeit.
Symbol des Lebens ist der Stein als Zeichen für den schwangeren Leib. Mit dem Stein schlägt uranfänglich das aufrechte MenschenWeib dem vierbeinigen MenschenMann den Schädel ein.
Der Tod domininiert das Leben in der Welt der Waren und Zeichen. Hier beginnt der sinnlose männliche gerade leere zerstörerische Produktionsprozess. Er hat einen Anfang, einen Schöpfungsvorgang, einen Fortgang der Verbesserung, und ein Produkt als Ausgang. Der Prozess ist mörderisch. Er beginnt mit dem lebendigen weiblichen Leib, zersetzt ihn begrifflich, vergewaltigt ihn, verdichtet ihn sachlich, endet mit dem toten Körper der fertigen Ware, Mann als Endorgan.
Phallisches Sein: eine Verlängerung der KotStange. Fliegen überall am Mann, KotFlügel vorn bewusst unbewusst hinten, Stoßstange voran.
Die Welt ist lebendig. Mit Rechner und Maschine fällt sie in sich zusammen. Rechner sind reines Bewusstsein und Maschinen männlich-mörderisch. Staat ist Maschinenbegriff über dem männlichen Produktionsvorgang und Geld und Gold zwischen den Waren sind ihr leuchtendes Bewusstsein der Mitte. Der Welt Leib blutet darunter völlig aus.
Wenn die Frau als Tochter traurig ist, hat das Weib einen Mann, den sie als sich gleich und als Samenspender und ihren Sinn begreift. Das ist eine tödliche Wahrheit. Gleich ist der Mann der Frau nur zum Schein: im unsinnigen Geldschein als hirnlose Seligkeit und größtes UnHeil.
Sohn und Mann sind nur indifferentes Transportmittel und Symbol des Lebens neben dem wirklichen Lebensvorgang, der Erzeugung von Weib aus Weib.
Im sprechenden Tier des Zarathustra steckt beides: das lebendig natürliche Weibliche und der Text als totes System der Zeichen. Wer nach Sinn sucht, hört die Stimmen der Tiere nicht, er hört nur den Notschrei. Das Brüllen der Wollust bei der Teilung und Mehrung wird in Manns falscher begrifflicher Welt reduziert auf den eigenen Schmerzensschrei beim Anblick des gebärenden weiblichen Leibs. Der sinnliche Leib ist gebärende Lust, die Unfähigkeit im männlichen Begriff nur der Schmerz dabei. Weiblich-menschlich ist die Wollust der ewigen Wiederkehr und männlich die Einbildung der Schöpfung mit der Zugabe der Verzweiflung.
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