Sonntag, 14. Juni 2015

Von der Erlösung

Der Islam: ein Buch für Menschen mit tollem Geist, verkrüppelter Seele bei verkümmertem Leib. Sure 5, 32. Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Menschheit? Das ist die dem Begriff der 'Menschlichkeit' innewohnende Übertreibung, hohle Begeisterung der Ohnmächtigen, Überheblichkeit, Anmaßung des gläubigen Kleingeists, Wille zur Ohnmacht des andern, Einbildung, Stolz ohne Grund, Bewusstsein mit abgedrehter Seele und überwundenem Leib. Acht: Gott und Geist drehen die Seele/das Hirn des Menschen ab vom runden Leib: da fliegt sie hin, die irdische Seligkeit. 'Die ganze Menschheit'! Das ist also ein Extrem, die Liebe zum Schein, Theater. Der notwendige dazu gehörende Gegenpol, das andere Extrem, ist die ganze Wahrheit des letzten Menschen: Töten im Namen der Gerechtigkeit ist erlaubt wie Rache als Grund für jede Grausamkeit. Euphorische Begeisterung und heimtückischer Mord sind Folge der selben gläubischen Abartigkeit. Der Erniedrigte, von Natur aus Niedrige, träumt von großer Macht und unbändiger Freiheit.

Sure 5, 32 enthält diese drei Momente des perversen Denkens: Euphorie, Rache und Gerechtigkeit.

Vor dieser Freiheit müssen mann und frau sich in Acht nehmen. Das ist meine 8, die den Leib wiederherstellt. Gott ist nur eine Entschuldigung der Dummen für ihre Selbsterniedrigung zum Hund. Die ganze UnMacht der hündischen Existenz steht in Sure 5, 32. Acht auf 8: Den verkehrten Hund mit dem gebrochenen Kreuz - ist das nicht das Jesuskindlein! - muss man an den verdrehten Textkörper der heiligen Schriften halten: dann bekommt man eine Ahnung der Wahrheit.

Der tolle Geist ist also die blinde Begeisterung, Hingabe an eine reine Idee, Nichtigkeit. Die verkrüppelte Seele dazu ist das volle Sehnen des verkümmerten Körpers nach Gerechtigkeit und mit dem ihr anhängenden Hass auf die Natur und dem Neid gegen alles Gesunde ist sie ein ewig im Kranken lauernder Mordgedanke.

Dem wahnsinnigen Geist mit dem Mordgedanken fehlt natürlich die Liebe zum Leben. Eingesackt wird der weibliche Leib, der reiner Repräsentant des Lebens an sich auf der Erde ist. Das höchste, das die Erde hervorgebracht hat, ein Abbild ihres eigenen lebendigen Leibs, wird in die finsterste Höhle verfrachtet und in die Hölle der heiligen Ehe abgeschoben, verpackt.

Also sprach Zarathustra: Von der Erlösung. Den hässlichen Krüppeln und schamlosen Bettlern hängt ein gedunsenes Seelchen an, das flattert am Stiele ihres Rests von Leib. Das ist ihr ganzer 'Geist' auch: eine Fahne im Wind. Jedem windigen Führer folgen sie mit dem Schrei nach Rache und Gerechtigkeit. Geist, höherer Sinn und Mordlust sind absolut eins. Gott, Religion und Glaube macht mordgeil.

Ich glaube nur an eine Geilheit, die von der Erlösung im vollen Leib der Erde träumt. Die Erde hat dem Menschen die Vollmacht höchster Geilheit erteilt. Mann muss seine hohe Geilheit ertragen und lieben in der vollen leiblichen des Weibs. Manns Geilheit ist mit dem Mangel leiblicher Arbeit behaftet, die Geilheit des Weibes mit der Fülle ihres vollkommenen Leibs.

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