Mittwoch, 18. März 2015

Der männliche Makel

Hunger kommt, das ist uns nur deshalb so deutlich, weil wir die Not schon in Armen Händen halten und wiegen. Wir verkennen den großen Hunger im Mitleid, der blöden Selbstgefälligkeit der Übersatten Reichen. Mitleid gilt HalbLeichen, die wollen wir uns erweichen und leichter verdaulich machen. Opfer kommen heim ins Reich. Sie können kaum mehr + fliegen schon sind sie mager und ausreichend leicht. Bald werden sie als Licht unserer Heiterkeit, Futter light uns den Leib durchströmen. TagTraumZeit EndzeitUtopie Vorrat in Lagerhaft.

Der Mensch ist das Lebewesen auf der Erde, das wie ein einziges allein und für sich sich in der Summe selbst immer wieder frisst verdaut und ausscheidet. Er ist nicht in der Lage, Leben zu begreifen. Es ist die Erde 'unter' ihm das Paradies, aus dem er ausgeschieden ist. Im ÜberLeben bewegt er sich nicht und er scheint uns als ganzes / eine unirdische Pflanze zu sein.

Wollust verbindet die Menschen nicht, Mann und Weib, Adam und Eva, Ein und Aus, E/A, ein Verschlingen und ein Ausscheiden, treibt sie auseinander. Das sein und ihr, e/a, dazwischen scheinen Zonen zu sein. Sie sind nur ein Spiegel im Bild, der einen älteren Spiegel zu kreuzen scheint. Spiel ist vielfache Spiegelei und nur verwirrend. Es gibt keine Zonen der Lust am verwirrten menschlichen Leib, sondern Verschlüsse, Verwirkung, Knoten, die nur auseinander halten müssen, was sich zu sehr gleicht: E und A machen sie deutlich in Zeichen: e/a: eins spricht nun (uns an) und das andere macht die Arbeit. Die Welt spricht uns irgendwie an, ist verwandelt dem Missverstand und die Vernunft stürzt auf uns ein. Da kommt die 'Menschlichkeit' und ein übermenschliches Sein, unfassbare Lust, beendet den Kreislauf der Mehrung der Einzelheiten und reißt sie erneut einem großen Ganzen vom Leib. Wollust möchte endlich Lust wieder sein und Arbeit ein Wille zum Schmutz gegen den unfassbaren Leib? Es gibt eine viel weitere Wollust, die nicht nur eine weitere ist. Es ist eine, die sich gleicht und nicht getrieben nach neuer giert.

Der Begriff der Fortpflanzung allein erzeugt einen sinnlosen Trieb. Der angebliche Trieb verwandelt alles Leben in wachsenden Unsinn. Die Masse der schwachen Menschlein verspricht sich: 'gemeinsam sind wird stark, wir stellen die Weichen.' Das ist RedeAusfluss infolge einer Verstopfung des Leibs. Das ist eine Mitteilung, die sich zahlende Neugier wünscht. Da kommt der blöde Autor uns, der noch eine dämliche Leserschaft braucht.

Dunkel und unfassbar ist nicht allgemein ein fremdes Leben irgendwo draußen sowohl als auch auf der Erde. Es ist dem Menschen noch gar nichts Fremdes begegnet. Fremd ist (auf) der Erde nur der männliche Verstand, der nicht begreift, dass der ihm zugebilligte oder -gewendete Leib vom vollkommenen weiblichen wie ge- und benommen scheint: er ist zerrissen, gerissen, für sich selbst- und missverständlich geteilt. 'Teilen' beschönigt nur die fehlende Spaltung. Gespalten ist der lebendige Leib, geteilt nur das tote Fleisch. Oberflächlich ist die Erde in Staaten geteilt, leiblich gespalten aber ist sie auch. Man kann über ihr den männlichen Geist und seinen Körper der Wissenschaft als scheinschwangeres Gebilde und Vorstellung einer 'Wahrheit' schreiben, die die Wirklichkeit niemals anrührt. Unter dem kleinen göttliche Geist rollt das menschliche Leben dahin in gewaltigen Spalten. Mann, er kennt sich und sein Es. S ist männlicher Größenwahn mit winzigem dunklen schwerem Kern der Wahrheit, ozeanisch weite weise Körperlichkeit über Gewalt und Zwang, statt neuem wirklichem Leben gebiert sie nur Lüge und Irrtum, in ihnen wieder nur sich und sonst gar nichts zeugt und begreift sich ein gebärtiger Schöpfer im großen Nichts und nichts sonst für alle und keinen.

Was wird das für ein Fressen sein, wenn der Platz auf der Erde, ihre 'Fruchtbarkeit' für die 'Menschheit' nicht mehr reicht? Mehret euch und ihr lernt euch kennen! Seid furchtbar, vergewaltet die Erde, ein Zuchthaus. Wo ist Platz für den EndZeitLeib? Die Askese führt nicht zur Seligkeit. Hunger braucht keinen Willen, der ist notwendig, Not wendend. Jede Ewigkeit ist eine des verdammten Wünschens nach mehr Nahrung und längerem Leben. Ewig Leben vielleicht? im Meer der Weisheit ertrinken?: ÜberLeben im Übersinn ÜberflüssigSein und UnSinn und ewig wiederkehrendem Leid? Es gibt noch Inseln der Glückseligkeit, auf denen man in einem kurzen Leben freudig dem Ende entgegen hungern darf? Diese Inseln sind eine einzige Notwendigkeit, die mann nicht begreift. Sie sind kein zufällig er- oder gefundenes Paradies fern der Not. Der Zufall ist auch nur ein männlich überheblich idealistisch verbautes Selbstmissverständnis und gehört mit ins Jenseits oder Irrenhaus.

Der Zufall fordert Schöpfer mit Sinn, den männlichen Geist und seinen Blödsinn. Zum Zufall gehört ein Höchstes, die statistische ScheinSchwangerschaft eines Rechners. Damit wären wir zurück bei der verlorenen 'Menschheit', einer errechneten geschlechtslosen Gesamtkörperlichkeit. Der vollkommene Leib braucht diese Einheit nicht. Das Weibliche braucht ein Männliches nur in männlicher Einbildung. Das weibliche Begehren ist die Wollust in männlicher Vor- und Verstellung und sein Verlangen nach ihrer Liebe nur eine Sehnsucht des Zerrissenen nach dem Ganzen, das ein Halbes brauchen soll, um sich aus ihm zu messen und zu vergleichen. Mann hat noch nicht einmal eine richtige eigene Vorstellung von Liebe. Selbst die Vorstellung wird ihm noch vom fremden Leib ausgetragen. Die Vergewaltigung ist eine Folge der Liebe und erzeugt im Mann nachträglich einen unbegreiflichen Trieb, der nur die reine Wahrnehmung ist des absoluten männlichen Makels: der Mann ist ein halbes, vielleicht auch nur ein viertel Weib. Der weibliche Doppelspalt hat viele Männer im Kreuz, die er nicht braucht.

Der weibliche Leib ist der der Erde und der männliche ist von ihr abgezweigt und verdammt zu Hunger, Notwendigkeit und einem kurzen Leben. Mann ist also zufällig anhänglich und bestenfalls notwendig bescheiden.

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