Baal der Kriegsgott und Zerstörer
zeugt das Morgenrot und gehört zu Basra.
El der Schöpfergott zeugt das Abendrot
und gehört zur Stadt Jerusalem.
Das Zeichen für 'Frau' ist nicht das Dreieck der Scham, sondern eine Form des Beckens, das der
Leibesfrucht bei aufrechtem Gang einen sicheren Halt gibt. Nach unten
zu muss das Becken geschlossen sein, was eine Verbreiterung oben
erfordert. Die Linie der Schenkel muss gerade bleiben. Also
ist das Schamdreieck ein zufälliges oder abgeleitetes ausgeleiertes Zeichen,
vergleichbar der sinnlosen Keilform des Oberkörpers des bekräftigten Mannes. Die
Keilform am Mann verweist aber damit auf seine – mit Bezug auf das Herdentier
– unmännliche Unterwürfigkeit. Die ist männlich-menschlich.
Als bevorzugte Subjekte im
Zeichensystem konnten die Männer beim Ausbruch des Patriarchats für ihre
männlichen Götter auch einfach FrauenNamen sich etwas übernehmen. Das
Zeichen tritt an die Stelle des Leibs, der Unterwüfige wird Herr, auch Gott, der Mann tritt an die Stelle des Weibes.
Die Morgenröte ist männlich nur insofern,
als die Gebärerin den Zeitpunkt der Abtreibung verpasst hat und
damit sich der Kampf ums Überleben verschärft. Damit wurde die Göttin zum Anhang. Aus der Höhle (der
Geburt) tritt der Kriegsgott heraus und es beginnt ein Kampf Jeder
gegen Jeden auf Leben und Tod. Dem Weib wird die Schuld gegeben, die
Sünde, die weibliche Gottheit wird in die SchattenWelt verdammt. Das Weibliche wird Unheimliches, Dauererektion unter der Rüstung, eine Waffe, die pausenlos feuern kann. Mann wundert sich über die vielen kleinen Männlein, multiplen Sinnergüsse, die knatternd aus der GebärRöhre kriechen. VielWeiberei und -Orgasmen sind Wunsch und Irrtum des Mannes.
Ursprünglich waren alle Zeichen nur
Schatten einer weiblichen Gottheit. Jedes Kind war nur
Schatten eines Steins. Ein männliches Kind war noch nicht einmal d a s und durfte n a c h der Geburt noch abgetrieben werden, zerschmettert auf dem KindsStein, ein Opfer auch, das einfach brennt und verraucht.
Im Patriarchat wird aus SteinOrdnung eine neue
ScheinUnordnung aus oberflächlicher Hülle und Kern, Sinn und Grund,
Größenwahn und Schlaganfall, Reichtum und Gewalt. Dieser Ordnung
fehlt vollkommen der leibliche Anteil. Der Leib steckt im weiblichen
'Unbewussten' des Neuen. Freud versucht, das 'Unbewusste', das der Verfall der Ordnung freisetzt, wieder zu binden, wickeln und verwinden. Die
Psychoanalyse war Freuds ganz persönliche Lösung des allgemein Gewussten und jedermanns körperlichen Verfalls. Krebs ist am Ende allein des Mannes sinnloser
Sturz in die Leiblichkeit. Die Analyse geht nur zu Lebzeiten Freuds. Mit ihm ist sie natürlich für immer gestorben.
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