Wer den menschlichen Leib begreift,
fasst den ewigen Frieden auf Erden an. Ein Leben in Frieden entlässt
Gott aus der Welt. Gott ist der in die Ferne verschwindende Kern der
Dinge. Immer bilden sich die Menschen neue noch kleinere Kerne als
Bausteine der Materie ein. Sie sehen nicht, dass es Kerne nicht gibt.
Die Kerne fliegen nur immer auseinander. Der Grund der Dinge ist ihr
vollkommen oberflächliches Sein. Der Grund geht also in die Weite.
Unser Missverstand ist das Verderben der Dinge. Die ‚Wünsche‘
die wir den Dingen abnötigen mit immer größerer Gewalt, sind
unsere WarenWünsche. Sie sind Lügen, die aus einer eingebildeten
Tiefe kommen. Schatten aus dem Scheol, die mit Gewalt heraufgezerrt
werden. Schatten, die für immer von den Dingen getrennt bleiben.
Schatten, die wie die Gewalt steht zwischen Mensch und Mensch. Die
Welt wird nur an der Oberfläche von unseren wahren Wünschen
zusammengehalten. Es gibt keinen Sinn und Inhalt und Grund sonst. Der
absolute Grund, in‘ den Dingen, den wir nicht begreifen können,
ist auf und außer Ihnen, entfernt sich zunehmend (von) der Welt, wenn
wir unser einzigErd- und -LeibSein begreifen. Dann ist ‚Gott‘
nicht bloß nur mehr sehr klein, sondern in seine unendliche Weite
entschwunden und wir sind im ‚Paradies‘. Das Paradies ist eine
Erfüllung des menschlichen Leibs auf Erden, die sich auf Mann und
Frau unterschiedlich verteilt. Der Unterschied dieser Erfüllung ist
primär einer des Geschlechtlichen selbst und sekundär einer des
Umgangs der Geschlechter mit der Natur. Wenn die Natur der Erde das
gerichtete besondere menschliche Geschlechtliche richtig empfängt,
gebiert die Erde selbst den Mann + Frau ganz erfüllenden besonderen sozialen
Zusammenhang. Das ist ein ‚Richten‘ am Ende, wie es noch keiner
begreift. Es ist die Hinrichtung des Menschen an der Erde Leib. Ein
Ausrichten ist erforderlich für die ‚höchste Zeit‘. Momentan
sieht es noch mehr nach einer allgemeinen blutigen Hinrichtung des
Menschen ‚auf‘ der Erde aus.
Teilen muss aufhören. Es führt nur zu
Ungerechtigkeit oder immer kleineren eingebildeten Teilen. Auch
Mitleid und Mitteilen muss aufhören. Das geht nur mit einem allen
gemeinsamen Leib ErdLeib und gemeiner Bescheidenheit. Nicht
kleinliches Mitleid und großzügige Thorheit tun uns not, sondern
eine - auch im Hunger vernehmbare - leibbezogene Bescheidenheit mit
einer Sinnlichkeit gepaart, die so ausgezeichnet ist, weil sie sich
nur das Nötigste nimmt und weniger noch, im Nötigsten das höchste
Zeichen des allen einen Leibes erkennt.
Der Mensch sucht den letzten Grund in einer Welt, in der er sich besondert sieht, er sucht in einem GegenStand nach einem objektiven Grund. Der Grund aber ist anderswo. Den Grund muss man von der Oberfläche, an der man selbst sich mitbefindet entfernen. Die Oberfläche ist mit der Haut ein Teil des Leibs, nur ist die uns als Ware von Wert ganz fremd geworden. Wir halten den Fernseher für ein SinnesOrgan, unsere Organe für veräußerlich und tragen unsere Haut, als wäre sie eine billige zweite, zu Markte. Wir träumen vom falschen Jenseits: mit dem zweiten Leben wird’s ja angeblich so sehr viel später besser. Es gibt kein gefallendes Nichts, keine Wiederauferstehung, keine Reinkarnation. Es gibt nur ein Leben, einen Leib, viel Lust und etwas Leid.
Der Mensch sucht den letzten Grund in einer Welt, in der er sich besondert sieht, er sucht in einem GegenStand nach einem objektiven Grund. Der Grund aber ist anderswo. Den Grund muss man von der Oberfläche, an der man selbst sich mitbefindet entfernen. Die Oberfläche ist mit der Haut ein Teil des Leibs, nur ist die uns als Ware von Wert ganz fremd geworden. Wir halten den Fernseher für ein SinnesOrgan, unsere Organe für veräußerlich und tragen unsere Haut, als wäre sie eine billige zweite, zu Markte. Wir träumen vom falschen Jenseits: mit dem zweiten Leben wird’s ja angeblich so sehr viel später besser. Es gibt kein gefallendes Nichts, keine Wiederauferstehung, keine Reinkarnation. Es gibt nur ein Leben, einen Leib, viel Lust und etwas Leid.
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