Mittwoch, 11. März 2015

WeltTheater

Das irdische KasperTheater ist langweilig: das ist mit Sicherheit Vorzeichen einer Fusion von Bühne und Welt. Was wir für die Welt halten ist nur ein Mittelstück.

Für uns bedeutet der Zusammenschluss nicht weniger als den Untergang unseres vollkommen verrückten Seins.

Die Welt wird sehr einseitig sein, die Gesetze in ihr verdichtet + stark vereinfacht.

In ihr steckt der Keim für die Wiederkehr unserer Welt? Nein. Das, was wir für Zeit halten, ist das Schwanken des Lichts? Zeit ist nur der Welle Eigenheit, die Welt bewegt sich nicht. Wir sind gemalt, im Bild und verstehen das nicht.

Fügen die Gedanken sich dem Bild - im Traum vielleicht - hat man den Schlüssel in der Hand und das rechte Auge eine Vorstellung in der leibgemäßen Wirklichkeit.

Wenn sich rechtes und linkes Auge beim Lesen stören, so liegt das am verstellten Text. Autorität und wissenschaftlicher Diskurs ergeben immer einen verlogenen Text, der beidäugig schwer lesbar ist. Es ist die Erwartung von Leser und Autor, die die Schrift verdorben hat. Analyse, Abstraktion, Sinn und ein Versprechen von MehrWert rauben einem die Sinne.

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