Der Wille hängt mit dem Wollen für sich uns im Kleid und das Kleid ist der Ort der anderen Neid. Der Wille ist der Wille zum Schein, den die WarenProduktion von uns fordert. Verlogen war der Mensch und nannte es einst: unverschämt reich. Scham los könnten wir sein, Willen los, Grenzen los.
Wir sehen die Freiheit, die einst mit Gewalt uns Grenzen überschreiten ließ, als vollkommen sinn los über flüssig an. Wir sind den Sinn los. Vor einer soweiten allgemeinen Offenheit des Leibs, einem alles erfassenden Leiblichen, MenschheitsLeib, hat kein Sinn und Geist mehr Bestand.
Das ist das Ende jeder Autorität, AutorenschafftLeserab. Das ist das Ende der 'heiligen' Schrift. Das hebt die Grenzen der Staaten auf. So eng steht die Menschheit bei sich, Mensch bei Mensch, Leib an Leib, dass kein Platz mehr ist für fremden Mehrwert und persönliche Überheblichkeit. Wir sind nicht mehr scheinbar nur gleich in einer Freiheit zwischen Arbeit und Konsum außer uns, wir sind uns als Leib frei, und begreifen nur noch seinen Gang.
Geist wird zu Hirn mit Seligkeit. Wahrnehmung wird sinnfrei und ihre – uns also gestohlenen - Sinne sind ganz ungehörig wieder Teil unserer Sinnlichkeit. Noch versteckt mancher seinen Leib und verachtet des anderen 'Freiheit'. Ich aber habe keine 'Freiheit' bin Scham los und Leib einzig und allein und genau darin eine kommende Massenerscheinung.
Masse der Leiber: begreifen wir darin kurz ein Leibliches an sich, in dem nicht nur alle Grenzen dem Denken an sich weichen, sondern auch die Grenzen der Freiheit, die selbst eine Grenze noch ist. Was ist mir jeder Text noch, eine Insel der Glückseligkeit?, das Private als winziger Rest zwischen Masse und Leib, NiederSchreiben des Leiblichen, NiederRingen, was noch gegen es ansteht: noch etwas verlogene Persönlichkeit im Geist, das, was wir dem andern zeigen wollen, das wir für den andern zu sein scheinen wollen. Das ist die Stelle, die das fremde WarenBewusstsein für uns auffängt, der Ort von Besitz und Neid. Ich löse mich auf zwischen den Zeilen in einer Zeit des Übergangs. Die letzte Insel der Seligkeit, die noch nicht restlos von mir eingenommen ist, ist die meines unseres Leibs. Das ist Meinen. Die Insel ist eine fürzwei noch dem Verstand. Am Ende bleibt ein unvollkommenes Glück am Leib des andern und ein vollkommenes für sich allein.
Da sind die vier Möglichkeiten der Verdichtung und Reihung. Der Text ist bestenfalls der männliche Schatten eines weiblichen Scheins und im Falle eines männlichen Schreibers eine Ahnung der Wahrheit des Leibs und im Schein sich erlösende Autorität.
Die fünfte Postition: das Weibliche kann leiblich die Vollkommenheit abstreifen, etwas wesentliches von sich opfern und vernichten (lassen). Das männliche Unvollkommene kann durch das Schreiben, durch Vernachlässigung seiner Unvollkommenheit sich in deren Schein (Begriff als Aufhebung eines Beschränkten) mit der gestutzten Unvollkommenheit sich zusammentun. Die Postition entzieht sich unserer Wahrnehmung, ist nicht mehr in Raum und Zeit, unwandelbare verkehrte Örtlichkeit (aktives Sterben zurück in den Mutterleib).
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