Gold ist ein Scheinwert, den in der
Krise das Kapital aus sich hervortreibt. Die Zinsen gehen gegen Null
und die GeldMenge geht über in einen die Erde umspannenden ScheinLeib. Dieser Hohlkörper des einen Reichs, aller Reichen Größenwahn und seltsame Körperlichkeit, gebiert in den sich nun überall verdichtenden Massen gebunkerten Goldes seine göttliche Kindheit.
Bald jäh doch versinkt das Gold in der Erde, verwandelt in das, was Leben und Leib am Ende ausmacht und aus Fäulnis und Schlamm erhebt sich neu der Mensch als vielgezähltes Ereignis.
Bald jäh doch versinkt das Gold in der Erde, verwandelt in das, was Leben und Leib am Ende ausmacht und aus Fäulnis und Schlamm erhebt sich neu der Mensch als vielgezähltes Ereignis.
Also wird der ‚Wert‘ des Goldes gleich Null sein in dem Sinne, dass keiner es mehr messen,
wiegen und bewerten wird. Gehoben, gewogen, geteilt - und vergeben muss es sein gegen
Wollust und verschwunden in Bewusstlosigkeit.
Überweltig wird ein Teil der neuen Leiber sein und ein anderer Teil gar absonderlich und winzig klein.
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