Körperlichkeit ist nur scheinbar
räumlich. Sie ist eine gedoppelte Fläche, zwischen denen sich das
analytische Denken hin und her bewegt. Die hohle Körperlichkeit ist
der analytische Zwang, der sich als fremde Hülle dem Leben
überstülpt. Das Leben andererseits nimmt sie wahr als Platzangst.
In voller Begrifflichkeit begegnet in diesem falschen NebenRaum der
taube Leib eines angeblich Hirntoten mit dem tiefsten menschlichen
Gefühl – nichst sonst ist Angst als der Seele reinstes Sein - dem
Messer des Chirurgen Organräubers Analytikers.
Analyse führt zum Wissensspeicher,
einem platten Kondensator von Leben, ist eine Hülle der Gier weniger
Reicher, die sich erfüllt mit dem blutenden Fleisch der Masse der
armen Leiber.
Die Arroganz der Weißen ist eine
Krankheit und der Hunger der Armen, er bricht sich wie Eiter in sie
hinein. Die ganze kranke eingebildete Überlegenheit schlägt um in
Rassismus: eine Entzündung wird 'Heil!'. Kurz vor dem Platzen wird das Geschwür braun überreif. Und plötzlich wird der ganze leere sinnlose
glühende Eifer der Weißen stinkende Ekelbrühe, Hass, GesinnungsErguss der Fäulnis.
Aus 'Heil!' wird Gesundheit, aus ÜberZeugung wieder sinnliches Sein.
Für den schwarzen Leib wird die
Befreiung von der weiß-gelben Krankheit, vom Ausschlag, von der
Eiterbeule, am Ende eine Kleinigkeit gewesen sein. Eine letzte Impfung
ist der kleine Stich, der die Eröffnung der Wahrheit für den
weißen Körper ist. Der Weißen Körper ist ein Krankheit des Leibs.
Er ist ohne Seele\Hirn, ohne sinnliche Organe, ohne wahre lebendige irdische Wirklichkeit.
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