Donnerstag, 7. Mai 2015

Aus Eifer wird Eiter

Körperlichkeit ist nur scheinbar räumlich. Sie ist eine gedoppelte Fläche, zwischen denen sich das analytische Denken hin und her bewegt. Die hohle Körperlichkeit ist der analytische Zwang, der sich als fremde Hülle dem Leben überstülpt. Das Leben andererseits nimmt sie wahr als Platzangst. In voller Begrifflichkeit begegnet in diesem falschen NebenRaum der taube Leib eines angeblich Hirntoten mit dem tiefsten menschlichen Gefühl – nichst sonst ist Angst als der Seele reinstes Sein - dem Messer des Chirurgen Organräubers Analytikers.

Analyse führt zum Wissensspeicher, einem platten Kondensator von Leben, ist eine Hülle der Gier weniger Reicher, die sich erfüllt mit dem blutenden Fleisch der Masse der armen Leiber.

Die Arroganz der Weißen ist eine Krankheit und der Hunger der Armen, er bricht sich wie Eiter in sie hinein. Die ganze kranke eingebildete Überlegenheit schlägt um in Rassismus: eine Entzündung wird 'Heil!'. Kurz vor dem Platzen wird das Geschwür braun überreif. Und plötzlich wird der ganze leere sinnlose glühende Eifer der Weißen stinkende Ekelbrühe, Hass, GesinnungsErguss der Fäulnis.

Aus 'Heil!' wird Gesundheit, aus ÜberZeugung wieder sinnliches Sein.

Für den schwarzen Leib wird die Befreiung von der weiß-gelben Krankheit, vom Ausschlag, von der Eiterbeule, am Ende eine Kleinigkeit gewesen sein. Eine letzte Impfung ist der kleine Stich, der die Eröffnung der Wahrheit für den weißen Körper ist. Der Weißen Körper ist ein Krankheit des Leibs. Er ist ohne Seele\Hirn, ohne sinnliche Organe, ohne wahre lebendige irdische Wirklichkeit.

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