Freitag, 1. Mai 2015

Das Zeichen

Alle Stätten reinen Geists ÜberWerts MehrWerts Überschusses Überflusses vergehen. Notwendig kommt die Selbstbefreiung der Gewaltlosen. Wenige hört man schrei'n, 'Gott ist tot!'. Selten einen und für sich allein, brüllen, laut und verzweifelt, einzig und so allein. Unglaubwürdig ist in Gedanken bei sich, wer jetzt  d a s  - nicht schreit. Im Glück des freien Leibs liegt noch zu viel Traurigkeit. Notschrey. Schreit da nicht der verzweifelte Geist wie er sich hineindreht in den seligen Leib, Mangel der Lust zwischen den Dingen / Wunsch und Arbeit / Zwang zum Äußern. All das gibt der Wollust seine Stimme. KonsumPaläste muss man nicht einreißen. Sie verfallen von allein. Hunger und erlösender Mangel an Arbeit muss man nicht erzwingen. Zwang und Gewalt sind nicht die Zeuger der Freiheit des Leibs. Menschliche Masse reißt Grenzen nieder, umgeht sie nicht. Grenzenlosigkeit ist die Bedingung von Bescheidenheit und Seelenfrieden. Macht die Grenzen auf vor der Zeit, dass die Menschen mehr Glück haben, das geistig nicht sein will, Begeisterung Religion Glauben nicht braucht. Christlich ist die Gewalt, die den Leibern VerHungern bringt, Not durch Mitleid spendet. Ist da nicht doch Licht und Lärm im Dunkel? Ich hör's, sie singen und tanzen. Ich werde mich zu ihnen schleichen. Warte noch, Hund! auf das erlösende Zeichen.

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