Dienstag, 26. Mai 2015

Die große Liebe

S hat dafür der Mann den Willen und die Frau hat die Macht – uranfänglich menschlich

Der Wille ist Folge der Abtreibung + die Befriedigung des Mannes liegt in der Ohnmacht

Die Vollmacht der Vollkommenen ist die weibliche Befriedigung

Wenn Mann den Willen los ist, ist er unvollkommenes Weib und – das ist auch Krebs

Wenn der Frau die Vollmacht genommen ist, geschieht ihr die Langeweile der Fortpflanzung

Weiblich ist daher die Fettleibigkeit und nicht die Schwangerschaft

Schwangerschaft und Fortpflanzung machen sie im Ergebnis mager und krank

Geburt erfüllt Verlangen nach Abtreibung

Man betrachte die Zellteilung: dort geschieht Leben und das unmöglich Menschliche

Man betrachte das menschliche Hinterteil und das leere Versprechen der Brust

Die Brust gibt erst richtig voll und fett nichts mehr her

Der Wille des Mannes ist die Lust der Frau an der Ausscheidung von Körperresten, nicht aber die Geburt

Ohnmacht und Macht kommen zur Vereinigung und heben sich auf am starken weiblichen Kreuz

Der Nagel trifft mitten in der Stirn des Zyklopen oder am Hintern das Auge der Einen: das ist die große Liebe, die niemals hält – was sie verspricht

Darum gibt es auch das große und kleine/Große und Kleine: das eine ist idealistische Verarschung, Anbetung des Weibs, und das andere ist Ihr Hintern

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