Montag, 11. Mai 2015

Wissen und Glauben

ist für mich vollkommen Eins und ganz und gar nicht meins.

Alles, was ihr glaubt oder zu wissen meint, ist für mich vollkommener Unfug. Es passt nicht zu mir. Mein Leib meine Seele meine Selbstwahrnehmung erweitern sich mühelos in jede beliebige Beziehung hinein. Die Erweiterung im Kleinen ist ungleich geschlechtlich und trifft im Großen die Geschichte der Menschheit. Ich selbst bin mir geschlechtlich auch nicht gleich, sondern ich bin eine negative Erweiterung des Vollkommenen. Die Negation ist männlich und das Vollkommene weiblich. Schreiben bestenfalls eine positive Selbstbestimmung der männlichen Schlechtigkeit im Selbstwiderspruch, im Wunsch einzugehen - im gedoppelten Sinne - am Weiblichen.

Ich bin absolut vereinzelte Allgemeinheit. Religiöser und wissenschaftlicher heiliger und absoluter Sinn belästigen mich. Mein Leib leidet an der Lüge der ins absolut Unbestimmte hinein ver- und zerteilten Allgemeinheit und der Heiligung eines unteilbaren Kerns und absolut zusammenhangslosen Besonderen.

Als Leib bin ich überindividuell und allgemein, als männlicher Mensch bin ich in der Wahrheit hinsichtlich der Selbstwahrnehmung nur unter der Voraussetzung vollkommener Vereinzelung. Allgemein steh ich über aller Menschlichkeit, im Besonderen bin ich absolut einsamer Untermensch, einzig und allein. In jedem Fall bin ich unbewertbar leibfrei und mein Kopf ganz jeden Sinn los. Mein Hirn ist den anderen Organen des Leibs voll und ganz gleich. Ich Leib bin Seele. Seele ist ein Spiegel des rechten Leibs.

Gedächtnis ist ein Irren, das zum verdorbenen Leib gehört. Seele ist ein Erinnern an ein rechtes Funktionieren des Leibs. Erinnerungen lösen Wohlgefühle aus. Gedächtnis ist ein Speichern des Verdorbenen. Soziales Gedächtnis ist Religion, persönliches Gedächtnis ist individuelles Wissen. Religion und Wissen sind falsch. Der rechte Leib lebt im ErinnerungsGlück.

Ich erinnere nicht Vergangenes. Das Vergangene gehört dem Gedächtnis. Ich erinnere nur das, was gut für mich ist. Gut ist mir die Welt als Leib.

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