ist für mich vollkommen Eins und ganz
und gar nicht meins.
Alles, was ihr glaubt oder zu wissen
meint, ist für mich vollkommener Unfug. Es passt nicht zu mir. Mein
Leib meine Seele meine Selbstwahrnehmung erweitern sich mühelos in
jede beliebige Beziehung hinein. Die Erweiterung im Kleinen ist
ungleich geschlechtlich und trifft im Großen die Geschichte der
Menschheit. Ich selbst bin mir geschlechtlich auch nicht gleich,
sondern ich bin eine negative Erweiterung des Vollkommenen. Die
Negation ist männlich und das Vollkommene weiblich. Schreiben bestenfalls eine positive Selbstbestimmung der männlichen
Schlechtigkeit im Selbstwiderspruch, im Wunsch einzugehen - im
gedoppelten Sinne - am Weiblichen.
Ich bin absolut vereinzelte
Allgemeinheit. Religiöser und wissenschaftlicher heiliger und
absoluter Sinn belästigen mich. Mein Leib leidet an der Lüge der
ins absolut Unbestimmte hinein ver- und zerteilten Allgemeinheit und
der Heiligung eines unteilbaren Kerns und absolut zusammenhangslosen
Besonderen.
Als Leib bin ich überindividuell und
allgemein, als männlicher Mensch bin ich in der Wahrheit
hinsichtlich der Selbstwahrnehmung nur unter der Voraussetzung
vollkommener Vereinzelung. Allgemein steh ich über aller
Menschlichkeit, im Besonderen bin ich absolut einsamer Untermensch,
einzig und allein. In jedem Fall bin ich unbewertbar leibfrei und
mein Kopf ganz jeden Sinn los. Mein Hirn ist den anderen Organen des
Leibs voll und ganz gleich. Ich Leib bin Seele. Seele ist ein Spiegel
des rechten Leibs.
Ich erinnere nicht Vergangenes. Das Vergangene gehört dem Gedächtnis. Ich erinnere nur das, was gut für mich ist. Gut ist mir die Welt als Leib.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen