Samstag, 30. Mai 2015

Fünf

Fünf Finger hat die Hand. Handarbeit ist ehrlich gerichtet und recht.

Wie ist es möglich, dass das duale System von gut und böse, 1 und 0, Körper und Geist, das ganzheitlich leibliche so sehr unterdrücken konnte. Der Mann als Unterdrücker ist das bevorzugte Subjekt der Zeichen von Wert, GeldWert. Damit ist notwendig jeder Wissenschaft zunächst der Blick auf die Wirklichkeit verstellt. Was zählt ist Geld und der Geldwert hat nur ein mehr und weniger. Alle Wissenschaft arbeitet immer weiter noch in Manns Welt. WarenWelt unterm GeldWert.

Muss die leiblich ganzheitliche Betrachtung der Dinge das System der 2 für sich gelten lassen? Ja, jedoch nur als die Grenze des Guten und des Schlechten, oben und unten, für alle Welt sowohl als auch jeden einzelnen Leib.

Das lebendig Leibliche entfaltet sich durch Vernichtung des Dualen. Das Duale ist die für Leben und Leib unbedeutende Grenze der Wirklichkeit. Zwischen gut und schlecht vermittelt der Leib mit seiner Arbeit. Arbeit gibt einen Begriff des Lebens, der dem Menschen reicht.

Das üble Duale hat auch noch sein übergeordnetes Drittes im Schein. Das ist ein scheinbarer Dreier. Der Gegensatz oder Widerspruch von 1 und O lässt sich ansparen. Die Ersparnis ist ihm Hülle oder Schein des Geldes an sich, Kapital. Das ist nun so viel wie der LichtSchein oder Heiligenschein und wir haben damit nur den Beweis dafür erfasst, dass der Mensch als Rechner nichts begreift und nichts wirklich weiß.

E/A, ein und aus, das Gute und Böse, haben je eine Erweiterung, die es uns ermöglicht, sie ganz auseinander zu halten und zu verwandeln in gut/nützlich und schlecht/verderblich. Das Reich des Guten/Bösen ist weiter noch das der Staaten, der Wissenschaft, der Religionen sowieso. Das duale männliche Reich hat seinen Grund im ganz Äußerlichen und muss dort draußen auch abgeschafft werden. Dann wird innerlich ein ganz anderer Gegensatz frei. Es entsteht jenseits der Wissenschaft dann ein Wissen, das sich von selbst beinahe anderen vermittelt. Nicht mehr Wissensdurst als Notdurft und AuseinandersetzungsZwang bestimmen Denken und Arbeit, sondern Wissen wird Gegenstand physischen Begehrens, einer reinen Begierde, die man aber nicht Liebe nennen kann.

Das Eine, das das Andere verschlingt, wird e/a, eine leibliche Beziehung zur Welt mit einer Hülle, die Seele der Dinge auch ist, und zwischen innen und außen vermittelt, Haut und Gehirn ist zugleich. Man denkt auch mit der Haut nach über die Welt. Hautausschlag ist Warnzeichen, beginnender Selbstverlust.

Wir haben also den Schein des Geldes noch gar nicht richtig begriffen und gehen falsch mit ihm um. Geld ist ganz und gar nicht zur Bildung von Reichtum da für die Erzeugung eines SchmarotzerDaseins. Reichtum ist wie eine viel zu dicke Haut. Man wird geborgen in ihr wie die unreife Frucht im Mutterleib.

Im GeldWert - der Ware - muss man man den Wert der Arbeit erkennen. Das erspart Reichtum. Reichtum ist nur ein Übermaß von Verfügungsgewalt über fremde Arbeit, Gewalt über alle Maßen und ist nur möglich durch Vergewaltigung. Diese Gewalt funktioniert nur im falschen Geldschein und mit blödem Glauben, religiösem Wahn, HeiligenSchein. Ein Riesenschwindel ist das und Verlust der Kontrolle über den Leib. Schlächter kontrollieren nur den Handel mit totem Fleisch.

Nicht nur die Erde, sondern die ganze Welt ist voller Leben und der Mensch sieht das nicht, weil er eben erst mit beschränktem männlichen Verstand angefangen hat, in ihr sein 'gut und böse' zu begreifen. Er sieht das E als Urknall und A als schwarzes Loch, das eine als Grund und das andere als SinnAusgang, und versucht das Leben dazwischen dem Irren zuzuordnen. Diese irre Ordnung gibt es so nicht und der Mensch er kennt in der Welt noch nicht die eigene leibliche Wirklichkeit.

Das Eine ist der Leib und das andere ist das Äußere. Da ringt der Leib mit dem Geist. Das eine ist weibliche Ganzheit und das Andere ist der zerrissene Mann. Nun kann man anfangen, das gemeinsame Ganze mit anderen Augen zu betrachten. Da geht einem zwar kein Licht auf, aber das Dunkle im Sinn verschwindet und was bleibt, ist erkenntnisreiche Sinnlichkeit.

Nun müsste mich einer fragen, wie der männliche Orgasmus am weiblichen Leib für sich allein und an ihm auch wieder im Zusammenspiel der Geschlechter funktioniert, und endlich auch, was er für sich ist. Zunächst ist er für sich ein Mittelding zwischen dem Leib und der Welt, Haut, die Leben zeigt und dem Hirn, das sich der Welt ergibt. Für sich gehört er dem Mann allein. Damit beginnt die Beschreibung seiner Funktion und Wirkung. Für sich ist er reine Funktion, männlicher Zwang, Verwirklichung von gut und böse in einem, GeldWert ohne Arbeit, Krieg, Vergewaltigung und ein großer Irrtum. Die Verbindung der Leiber erst überwindet die duale Einfachheit seines Begriffs und stellt ihn als höchst komplexes Ereignis dar. Für unsere kleinen Hirne geht das schon viel zu weit. Selbst die Schrift wehrt sich. Wozu also noch mehr Deutlichkeit.

Die simplen Zusammenhänge muss man hinter einer Fachsprache verstecken? 1 und 0 reicht halt dem lebendigen Verstand nicht. Er will betrogen sein. Der Betrug ist komplex. Man braucht Übung im rechten Widerspruch.

Man darf ein Minimum an Komplexität mit der nötigen Deutlichkeit nicht scheuen. Man muss auf das Hirn vertrauen, es geht ihm schon irgendwann ein. Die Fachsprache hingegen wehrt sich gegen den leiblichen Begriff. Ihr ist der Leib widerlich - und umgekehrt.

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