Freitag, 22. Mai 2015

Liebe ist ...

Liebe ist das leere Begehren von Kranken Eingeschränkten an Seele und Leib + geht allgemein nur mit Leid. MitLeid ist die Not der Unfertigen Waren im Produktionsprozess, MitZwang Veräußerung der menschlichen Arbeitskraft. MitLeid gibt Arbeit und MitZwang nimmt sie an.

Wer liebt ist in jeder Hinsicht unbemittelt. Liebe ist UnterWille gegenüber der eigenen geistigen und/oder materiellen Mittellosigkeit.

Das ist der Zwang, der auf Liebende wirkt: immer muss sich eine höhere Stufe der Produktion ihren neuen WarenSinn mit MenschenBlut + -Arbeit erfüllen. In der Wunden Gewalt erfüllt sich das Mitleid und schreitet die Produktion von Waren voran.

Liebe will den Blutkreislauf nicht, sondern ihr Leib will ausgeblutet sein. Zwang zur Arbeit presst den Liebenden aus. Fremder Blutfluss treibt die WarenProduktion an. Arbeit für geldwerte Ware ist Blutverlust. Geld ist gestohlene Lebenskraft, allgemeiner Verlust leiblicher und dinglicher Seligkeit.

Wunscherfüllung. Erhabene Liebe ist Begegnung von Mitleid und Vergewaltigung, der Kräfte eines äußeren toten Mechanismus. Spenden und Rauben, Geben und Nehmen im Regelwerk, an das wir glauben: so arbeitet der kranke Leib an der ihm einfach unmöglichen Begierde. Die WarenProduktion verstellt uns den Leib. Kreuzigung vor dem Geist.

Toter Automatismus: Maschinen vervollkommnen sich und zeugen sinnlose Produkte für unsinniges Begehren. Das ist Macht. Der Wille dazu ist ein Äußerer und er allein macht die Krankheit. Der Wille zur Macht ist eines kranken Schöpfers Lust an der endlosen ÜberZeugung von Waren und Zeichen und der Überwindung alles gesunden Lebendigen im menschlichen Leib.

Im Nachtlied sind endlich das ewige unsinnige Geben und Nehmen im Produktionsprozess des Schreibens zum Widerstand überdreht. Das stoppt die Produktion und alle Liebe + Hass hören auf. Jenseits von ArbeitsWelt und Warenkonsum beginnt die Vorstellung eines gesundenden Leibes. Das wäre wieder nur Wunsch, wäre da nicht der Hunger. Im Hunger wird unser Leib richtig gefreit.

Der hohen Liebe kann man nicht Sinn entgegensetzen, sondern nur ihre Widersprüchlichkeit. Sie ist weder wahr noch wirklich. Sie ist falsch, Widerspruch in sich, will Freiheit durch Unterwerfung.

Reine Begierde gibt es unter Starken Gleichen und gleich. Dazu gehört Witz und Heiterkeit. Dafür darf man nicht willenlos sein, sondern muss den Willen los und frei und davon lassen. Zur reinen Begierde gehört die Freiheit vom Willen. Der freie Wille er füllt sich nicht in der Wollust. Wollust ist Grund freien leiblichen Schaffens. Das braucht keine Fortpflanzung. Das ist der Widerspruch gegen Liebe Arbeit Ware Geld, das ist der Witz als Begriff der Begierde. Lachen ist VorWollust.

Mythos. Die Blöße und Nacktheit des Menschen, seine leibliche Selbstbestimmung, Gottes verkehrte Gabe der Scham auch, sind Ergebnis eines Willens zur Abtreibung. Dieser Wille ist göttlich und mit der Abtreibung gesundet der Leib. Einst waren wir Götter.

Alltag und Katastrophe. Mit dem Willen des Menschen kam der göttliche Zwang zur Fortpflanzung. Die Fortpflanzung kam mit der WarenProduktion und mit beiden der Wille zum Untergang.

Der Wille war immer ein Äußerer, erst gut in der Abtreibung, dann krank in der Produktion der Körpermaschine. Wir alle sind Krüppel heute, Zeugen des Widerstands gegen die Abtreibung. Die Arbeitsteilung gliedert uns in den Vermehrungsprozess ein.

Liebe ist: nur aufgeschobene Begierde und schlimmes unterwürfiges Verhalten. Liebe verlangt: nach der Begierde, die sich nicht erfüllen kann. Unter einer mangelbehafteten Begierde tut immer der Impotente der/dem Liebenden Gewalt an. Ein Kranker ist dem anderen Kranken am Leib so das große 'Heil': Unheil und Untergang.

Das allerdings ist das Paradies auf Erden, wenn die Begierde sich unter Gleichen gleich erfüllen kann. Der göttliche Wille zur Abtreibung ist weiblich, männlich der zur leiblichen Arbeit. Mann erzeugt sich als Mensch erst durch Arbeit aus dem immer schon vollkommenen leiblich ganzen Weib. Der Mann selbst ist also das Ergebnis der Abtreibung. Abtreibung ist göttlich-weiblicher Schöpfungsakt.

Die Gesunden sollen oder können zumindest schamlos und nackt sein, die Kranken an Körper und Geist aber müssen sich verstecken unter Kleidern. Alle verletzt er und jedem das eine. Ein Text für alle und keinen.

Die Gesunden lieben sich ausschließlich körperlich und das Hirn dankt es dem Leib mit Seligkeit Fröhlichkeit im Herzen Güte und vom Bauch aus macht sich breit ein Gefühl von großer Sattheit.

Die Kranken lieben sich im Finstern höheren Scheins beim Lied der Nacht und warten heimlich daheim auf die unheimliche Begegnung mit einem Vergewaltiger, auf den sie vom Zwang erlösenden Geist. Das ist die Begeisterung, die sich im Untergang, der Vernichtung des Leibes selbst nur erlöst. Der Minderwertige Impotente Böse mit der weißen Krankheit reinigt sich von der an ihm schon immer leiblich verdorbenen Lust im fremden schwarzen Blut, Arbeit mit Leid.

In jeder Religion bisher noch - vornehmlich aber der christlichen - ist der grundlegende Verhaltensfehler des kranken Leibes Bild geworden: auf der einen Seite haben wir die Liebe - Beschmutzung durch Taufe - und auf der anderen Seite das hohe Blutopfer eines Gottes - Kreuzigung, Lüge himmelschreiend -. Da ist die Wahrheit der Kranken auf die Bühne gestellt: göttliche Komödie - oder heiliger Geist -: das Schwein im goldblonden Schafsrock will geschoren sein.

Mehr Offenbarungen noch religiöser Lügen?: Schwein will mit Metzger Blutsbruder sein oder: Konsument sitzt vor der Glotze und hat einzig noch einen Willen zum Schein. Religion ist wie Fernsehen oder Werbung in der WarenWelt: der Himmel voller unsinniger Sachen für Kranke Arbeiter, Gläubige haben den Rüssel im Dreck WarenHaufen auf der Suche nach wahren LustPerlen. Die 'wertvollen' Wahrheiten des Glaubens verraten ihre Herkunft feiner Nase. Und das sagt uns der andere Zeiger: zum Zwang gehört der üble Geruch überreifer faulbrauner Gesinnung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen