Die Not hängt dem Mann den weiblichen Knochenbau zusätzlich an, d. h., er wird breit und hässlich, er wuchert nach allen Seiten von innen her.
Die Frau gibt Muskelfleisch ab in der Not an den Mann. Sie richtet sich auf. Das breite Becken dient zunächst dem aufrechten Stand und Gang.
Der Mann wehrt die Not ab, durch die Bewegung wird das Mehr an Fleisch, das er von der Frau nimmt, zu Muskulatur und dem Knochenbau bleibt die tierische Gestalt - tendenziell Vierbeinigkeit. Die Muskelmasse formt den Mann bildlich zur weiblichen Scham.
Die Abwehr der Not macht die Frau wieder fett und die Schwere zieht sie zum Tier - und also zum Mann wieder – hinab.
Die Schwangerschaft ist nicht Sinn der fetten Schwere des Weibes, sondern jetzt zufälliger Nebeneffekt. Erst hat der Mann die Frau genährt um ihren Knochenbau in sich abzuwehren, dabei nahm er äußerlich aufrecht symbolisch ihre Weiblichkeit an - im eigenen 'athletischen' Körperbau, dem Dreieck der Scham -. Dann nährt die Frau ihn und nimmt ihn sich dankbar zur Brust, wodurch sie zufällig schwanger wird.
Dankbarkeit ist weiblich-leibliche Niedergeschlagenheit. Sie ist eine künstliche Erhöhung des Mannes in den Armen der Frau. Als Begriff ist also die 'Dankbarkeit' sinnlos und männlich.
Der menschliche Koitus ist also nicht nur Zufall, sondern ein langweiliges Nebenher, Zusammenfassung der Leiber auf einem Haufen Überfluss. Das war so in der Urzeit und ist noch heute so: auf einem Haufen fetter Wünsche vereinigen sich Mann und Weib (leiblich gleich und frontal) auch in der dazugehörenden Langeweile.
Das ist die große Depression: die Frau sinkt herab zum fetten Vierbeiner und der Mann wird an ihr zum Säugling. Die Langeweile hält an, bis der Überschuss an Fett und Waren für die Frau und an Milch der Weisheit für den Mann verbraucht ist.
Beim Menschen beginnt der Kreislauf des Seins aus Not mit dem zweckmäßigen Tod und endet mit dem sinnlosen Leben.
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