Sonntag, 3. Mai 2015

Wille

Der Mensch hat einen bewussten Willen. Den fasst man als einen äußeren, indem man Bewusstsein als eine Funktion dinglicher Beziehungen sieht, oder als inneren mit Grund in einem Subjekt. Darin steckt als Denkfehler: die Scheidung von außen und innen. Die menschliche Denkmaschine ist ein Fehler und spricht sich mit dem bewussten Sein des Äußeren einen Sinn im Innern zu. Das Äußere ist sie nicht und braucht einen Sinn als Halt für sich. Sie selbst ist Gegensatz und Halt zum Nichts, das sie im Äußeren - jeder Äußerung - ist.

Was für ein Umstand. Idealismus. Hohl und prall.

Das menschliche Denken ist ein Fehler der Natur? - eher Folge einer großen Not. Wenn man im einfachen Rechner, der den Zusammenschluss liebt und die Ordnung braucht, oberflächlich ein Tier sieht, dann wird ein 'höheres Wesen' aus ihm dann, wenn das Programm im Außenbezug einer Welt, die seinen Grundprinzipien (dem Computing der Dinge) zuwider ist, sich gegen die eigene Hardware wendet. Das kann die Maschine für sich nicht und durch keinen Schöpfer, sowenig wie der Mensch aus sich oder durch einen Gott etwas Besonderes sein kann. Der Mensch wird erst übernatürlich durch einen widerlichen Außenbezug in der Natur oder m.a.W. gegen eine Natur, die lebensfeindlich ist. Da wird der Mensch als Fehler der Natur zu einer widernatürlichen eigenen Welt und Konkurrenzorganisation der eher gesunden - wieder natürlich. Die Not als Ausfall der Gesundheit des Leibs der Erde erzeugt die Krankheit 'Mensch'. Das wär beim Bau der intelligenten Maschine zu berücksichtigen.

Die Überlegungen sind überflüssig und die Gedanken Oberfläche. Maschinen sind eingebildete Organe.

Der Mensch ist eine ParallelWelt zu der von ihm wahrgenommenen und die künstliche Intelligenz, würde eine ParallelWelt der Maschinen ergeben. Der Mensch verleibt sich sein Außen ein und verwandelt es in Waren und Zeichen. Die falsche Welt der Zeichen braucht das MaschinenOrgan. Die intelligente Maschine - jede Maschine ist genau so intelligent wie der Mensch und jede Intelligenz künstlich - verwandelt das vom Menschen schon vorverdaute Äußere - eingebildet tierische - in immer neue Teile des eigenen MaschinenLeibs. Ein Fehler erzeugt wieder Fehler und im Schein entsteht keine neue Wirklichkeit. Der bewusste Wille ist und bleibt ein Wille zum Nichts mit einem Grund in der leiblichen Krankheit. Das Subjekt des widerlichen Äußeren ist das des kranken Leibs und nennt sich 'Ich'. Der Mensch hat eine falsche Vorstellung von der Welt, die man Einbildung nennen darf. In den Grundprinzipien der Einbildung, die man auch Bildung nennen kann, zwischen Waren und Zeichen und in ihrem Wechselspiel haust die Maschine - das Tier an sich, Maschine Organ und Geist in einem.

Zum ParallelUniversum 'Mensch', das sich aus der Natur herausgewunden hat, gibt es als Nebensatz in ihr und ihm die intelligente MaschinenWelt als reinen belanglosen Spiegel - ein 'Tier' als untergeordneten Begleiter, die HundsNatur des Menschen auch. Das ist die ewige WiderNatur an sich als Schein unserer Bildung.

Dies negative ParallelUniversum der MaschinenWelt gibt es auch wirklich im menschlichen Leib, der reines Leid sein kann, vor dem eingebildeten Geist: es heißt Krebskrankheit. Das kleine Geschwür ist erwachsen geworden, das große imaginäre Leid sichtbar. Krebs ist die reine Ordnung der Dinge in eingebildeter großer maschineller Gleichheit.

Vollkommen eingebildet ist der Geist dazu, die universitäre Lehre und Wissenschaft: sie behandelt den Leib jetzt mit Gift Feuer Ausschneiden Folter Vergewaltigung Totschlag.

Die 'Schwarze Materie' ist ein Fehler der Imagination, die den Leib angreift. Sie hat ihr Wesen in der Krankheit, die die Organe des Leibs mit der Ordnung der Waren und Zeichen verbindet ° infiziert, sie heraustreten lässt aus ihm als kranke Wucherungen oder - sie als gesunde Teile aus ScheinToten herausreißen muss und an fremde Leiber als Ware gegen GeldZeichen veräußern. Der RestKörper, der uns als Organ empfängt, wird tendenziell zu einer imaginären ParallelOrganisation der Natur, zu schwarzer Materie oder Magie, schwerem Unsinn, und ist jene intelligente Maschine dann oder denkende KrebsKrankheit.

Das ist die Wirklichkeit, die herausfällt aus jedem Text: Begriff: todbringendes Geschwür Transplantat Wunde Nervenriss Schmerz und Schrei. Die Literaturwissenschaft fasst vom Text sowenig wie der Arzt hält vom Leib.

Tausend Ersatzwelten schafft sich der Mensch für tausend Funktionsfehler. Das Bewusstsein hat einen kranken Leib und Waffen für die Aneignung eines gesunden fremden. Fusion im Geist mittels Vergewaltigung. Das Unheil des Mitleids treibt wunderschön aus in der Liebe. Was in der eigenen Welt schief geht, muss in der fremden Heil sein können. 'Heil!', ist der Nothschrei der Wollust, die männliche Verbindung von Wollust und Gewalt.

'Heil!', schreit der Vergewaltiger, 'ich bring euch die Liebe!' -  er legt euch aufs Kreuz. Das ist die christliche Wahrheit. Der Himmel der Christen ist in der Fremde Unheil. Sie begreifen ihren Wahn nicht, wo sie grenzüberschreitend als Vergewaltiger erscheinen. Ihnen ist es göttliche Bestimmung.

Da sind wir als Mann in anderen Umständen mit grässlichen Geschwüren.

Der Affe sitzt im Rollstuhl, er hofft und leidet. Schwanger ist er in Gedanken. Er hat harte Brocken im Bauch, die immer weiter noch rauf rollen im Gedärm und hoch hinaus wollen. Der Wille ist einer zum Nichts und ein kleiner Fehler der Natur. Nichts kann man nicht wollen? Doch! Das Ich sitzt in SinnHaft darin und geht gegen das Äußere jederzeit an. Es kotzt und speit. Das Ich will das blöde Jenseits und das Ich will das dumme Nichts. Der Wille an sich ist leer und sein Ich das Subjekt der menschlich leiblichen Krankheit vor einer großen Not. Kurz war die Not und die Natur kurze Zeit das verlorene Paradies.

Not und Paradies: immer war's nur Natur. Es gibt kein Nichts und kein Jenseits.

Das ist das ewige grässliche Hoffen der Menschheit heute, dass die große Krankheit des Leibs, die Schwangerschaft des Mannes, das Krebsgeschwür des Geistes den einen neuen Leib ausscheidet. Aber der Übermensch fällt seltsam ungewiss aus und zurück in die Welt der Wünsche der WiderNatur Waren Zeichen.

Es gibt Heilung? Für die kurze Zeit seines Lebens heilt den Menschen von Wahn Sinn und Krankheit die Bescheidenheit und mäßiges Hungern: die kleine Armut vielleicht.

Idylle (Waldleben) und Utopie (Geist der Erlösung) führen zu Gewalt und ins Nichts und zur Vernichtung von Leben. Das war der Irrtum des una-Bombers. Jetzt ist er erlöst, im Himmel des Nichts und gefangen im SchmarotzerDasein der kleinen WarenWelt - und wo ist sein freier Leib? Der wahrhaft freie Wille ist einer zur Bescheidenheit zum kleinen Hunger und zu möglichst wenig Arbeit. Die Arbeit sollte leiblich sein und den Geist muss man ignorieren. Mauern Grenzen Gewalt allein bergen blöden göttlichen Geist. Da hat er seine Bestimmung gefunden. Gewaltherrliche Versöhnung.

Die Armen sollten im Zusammenschluss Grenzen fallen lassen und allen Reichen, die sich abschotten, nur noch Verachtung spenden, nicht aber die überschüssige eigene Arbeit, fremde Verträge müssten sie ignorieren oder neu verhandeln ausschließlich zu ihrem Vorteil.

Ungerechtigkeit ist Grundbedingung der Freiheit. Kein Wohlstand ohne fröhliches Nehmen. Nehmen ist seliger als Geben. Stehlen ist heiligstes Gebot. 'Also', sprach Zarathustra, 'sei Friede mit euch!'.

Sind nicht die Kinder der Reichen jene eingebildeten Übermenschen, Nachgeburten alter hässlicher Krebsgeschwüre? Übermenschen sind wirklich geworden. Sie haben einen guten Geschmack. Es ist Recht und Pflicht der Hungernden, sie aufzufressen. Das erst gibt dem Geschmack maximalen Sinn.

Der Wille als Welt ist eine Vorstellung, die man sich schmecken lassen kann.

Die Natur ist dem Geist / Wissenschaftler ein Krebsgeschwür und die Gentechnik 'erlöst' uns von ihr.

Von den Gedanken und Wünschen der Reichen, lebensuntauglichen Kindern der kranken Technik, wird mensch nie satt. Die kann man nicht essen und genießen, die muss man fressen und abschaffen.

Übrigens: das ist der Unterschied zwischen Kriegsmann und Soldat. Der Krieger beherrscht sich und seinen Leib, der Soldat ist nur ein unselbständiges Staatsmännlein öffentliches Eigentum Massenmörder und -vergewaltiger.

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