Donnerstag, 14. Mai 2015

Farbenblindheit

Zeit ist ein Irrtum, ein ewiges hin und her zwischen gutem und bösem Geist, äußerem Bewusstsein, und einem Leib, der sich in der Bewegung widerspricht und an sich und dem Bewusstsein leidet.

Der gerichtete Leib ist kaum zu fassen. Er ruht in der Zeit. Er wiederholt sich nicht in Güte und Schlechtigkeit. Er ist nicht gefangen in einem Schwingungskreis, der ihm die Zeit glauben macht.

Der gerichtete Leib ist eine Kraft im andern Leib. Er ist Vielheit. Er ist festes Licht im Ganzen. Er ist ein pulsierendes Pixel im großen Bild. Er ist ewig wiederkehrendes Leuchten im gleichen Ort.

Der Leib ist Größe und Stärke. Stärke schafft Raum und Größe/Kraft schafft die Zeit. Das ergibt Farbigkeit. Bildung. Die Farbe, in der wir uns selbst und die Welt uns erscheint, verstellt uns den Zugang zur Wirklichkeit.

Der Farbenblinde kommt der Wahrheit leichter nah. Er ist weniger gut bildbar.

Die farbige Welt des Scheins bewegt sich zwischen gut + böse hin und her durch den leidenden Leib.

Der leidende Leib besteht aus Selbst und Bewusstsein, Hülle und Kern. Er denkt sein Ich in einer Welt als Wahn. Der Irrtum ist sein Leid. Wie leicht der zu überwinden wäre.

Man braucht keine Askese und keine Meditation. Man muss nur Leid = Irrtum fassen und den Geist sich als Hirn, Kopf und Fuß, Anfang und Ende, wieder einverleiben. Dann ist man blind und ohne Farbe im Bild und Leib rein im Glück seines Seins, wieder ungebildet.


23 ist 2, 3 ohne links oder 1, Gewalt oder Dummheit. 110 ist nur Zufall. Zufall ist Glück ohne Glauben, leibliches Glück. Das leibliche bringt Gewalt zu Fall und nimmt der Dummheit den Glauben an sich.

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