Durch Religion und Glauben erzeugt man
sich selbst eine Existenz unwirklich wie ein Bilderbuch.
Das Christentum ist deshalb so
erfolgreich, weil es ein Buch ist in gestohlenen Bildern. Seine
Hauptfigur ist ein Comic-Held biblischer Geschichtchen. Das AT ist
voller Sinnbilder, das NT macht diese Bilder scheinbar wahr zur einmaligen historischen Lüge. Das Bild wird zum Lügenschein in allgemeinen
oder unter allen gemein umlaufenden Bildern. Aus bildlich fest gefasstem
Sinn wird die laufende Deutlichkeit in
Bildern projiziert unter das WarenReale oder zum unfassbaren Unsinn. Das läuft ab wie ein Film.
Die Prophezeiung einzelner wird zum
allgemeinen FernSehen. Glaube findet nicht in Betel mehr statt,
sondern ist ein nicht weiter hinterfragliches sonderbares inneres
Leuchten.
Das EinFamilienHaus ist das letzte
GottesHaus: vorn rein in die koitale Langweile und hinten raus in die
himmlisch-gemütliche braun-grüne GartenErdArbeit. In kleinen
Scheinen wird das Leibsbild des Tempels so unglaublich deutlich. Der
kleine Scheißhaufen oder Garten, in dem der HeimBauer heute wühlt, war
einst an Salomons Tempel noch die unbekannte Rückseite mit einer schweren Trage. Persönliche
Inkontinenz ist aus der gesamtgesellschaftlichen Sublimation
geworden. Psychoanalyse ist jüdische MissionsArbeit und der Versuch
einen Haufen geistig Inkontinenter Christen zu einem
gemeinschaftlichen Glauben zu bekehren. Beim Analytiker spricht der
Geist, während beim Analysierten der Leib mitspricht und er - sich mit Fleiß bescheißt. Darum ist der dämliche Christ auch nie und nimmer der jüdische EndZeitLeib und die Witzfigur Jesus ist nicht der Messias.
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