Samstag, 4. April 2015

Leib und Wirklichkeit

Sowenig es einen Geist gibt über allen Dingen und in ihnen, gibt es ein Nichts. Sowenig es einen Sinn gibt in den Dingen und Übersinn noch darüber, gibt es den großen Unsinn, das Nirwana und Jenseits. Es gibt keinen Wert an sich zwischen den Dingen, nicht den ZwischenRaum, an den der Glaube sich hängt. Es gibt nicht den Gott des Übermaßes, EinGott zu der Gläubigen Uniform. Der ÜberWert in ihm ist selbst wieder ein Ding, dessen Grund wir nicht wahrhaben wollen. Es gibt allerdings den greifbaren Diebstahl im Mehrwert. Gott ist eine Rechtfertigung der Räuberei. Zum Mehrwert gehört der Hunger, der die Sklaven zur Arbeit antreibt. Im Wert versteckt sich die Arbeit den Menschen, die die Dinge als Waren sich einverleiben. Und aller Geist ist nur Schein, nichts als GeldSchein. Schein fordert Gewalt. Nichts sonst ist Gott: schwerer Raub.

Nichts sonst ist die blöde Aufmerksamkeit der Buddhisten: ein Geldschein über den Dingen. Unser Bewusstsein und seine gelbe Übertreibung ist nichts als Wert in Scheinen, ein Leuchten, das über Strohköpfen oder gar nur Strohhüten auf leeren Birnen brennt. Das ist die brennende Begeisterung von Weibern, die ihren Leib nicht begreifen. Das ist männlicher Geist, der in wertschaffender Sklaverei sich selbst zu verwirklichen meint. Das ist Buddha: die grenzenlose Entfremdung, die ejakulierende Langeweile, der die Weiblichkeit in ihrer Gesamtheit sich aufmerksam entgegen spreizt. Die allgemeine Männlichkeit endlich ergibt sich der ewigen Wiederkehr des lebenden Unsinn am immer gleichen Dreckloch: Zwang der Arbeit, Selbstkasteiung, Hingabe des verkannten Leibes und - der Weibchen an den Meister.

Den Menschen hier fehlt die Muße, die Wahrnehmung des eigenen Leibs und der Sinn für den feinen leibgemäßen Bezug zur Wirklichkeit. Was der Christ von uns übrig lässt, das frisst der Buddhist.

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