Donnerstag, 23. April 2015

Glaube und Wissen

Es ist alles verdorben am menschlichen Geist, solange das Leben geprägt ist vom Glauben der unbestimmten Masse, blöder mit Bildern beworbener Wissenschaftlichkeit, die mit wenig Aufwand leicht zu konsumieren ist. Der Glaube der Wissenschaft geht nicht über sein WarenDasein hinaus. Aber niemand soll sich die Hände an den Gläubigen schmutzig machen. Sie werden bekehrt von der Wirklichkeit und sich selber beizeiten entleiben. Wer immer an Fortschritt glaubt, an Vorfahren denkt und Fortpflanzung predigt, wird abgetrieben werden. Der Mensch muss gerichtet werden und lernen, Leib sein zu wollen, sich in jeder Hinsicht zur rechten Zeit das Leben zu nehmen.

Wo das Denken äußerlich ist, ist es doch nicht auch objektiv. Die Objektivität ist lange verloren und noch nicht richtig wiederentdeckt. Unsere Äußerlichkeit und geglaubte Neutralität und Freiheit ist Denken gefangen im farblosen GeldSchein der bunten Waren. Den WarenWert zwischen O = Nichts (unser Selbst und Sein) und 1 = Sinn (aus Habe und Haben) übertragen wir auf die Wirklichkeit und begreifen - Nichts. Der Mensch glaubt - ihm wurde die Welt geschenkt und dazu ein Wissen umsonst und vergeblich. Diese Welt ist gestohlen. Alles vermeint einer heut haben zu müssen und führt es nur für seinen beschränkten Zweck der Vernichtung zu. Unser Lebenszweck ist Konsum. In den Begriffen 'Bestimmung' und 'Zweck' äußert sich die Krankheit des Glaubens. Wehe den Gläubigen jetzt - der Leib beginnt endlich zu heilen.

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