Mittwoch, 8. April 2015

Deckerinnerung

Deckelung der krummen Gedanken des Analytikers. Der Analytiker hat ein Unbewusstes: das Unbewusste ist der Widerwille gegen das Wissen um die Krümmung von Leib und Raum. Das Wissen ist unmittelbar da und der Widerstand gegen das Offensichtliche gewaltig. Der analytische Raum ist ein Ort höchster Gewalt. Hier erfolgt eine Organentnahme aus dem hirnfernen Bereich des Leibs bei vollem Bewusstsein. Der Analytiker redet seinen Patienten den Hirntod ein. Spendet ihm also Deckerinnerungen, gebt ihm Geld und (eure) Arbeit.

Der Patient ist begeistert, toter Körper, Ich statt Leib, frisst Waren ohne Nährwert, PalastStoffe? Überflüssiger Ballast, der bei der Überfahrt in Himmels Reich über Bord gehen soll? Wie sehr doch reich und arm, Arzt und PatientenLeiche, schwarz und weiß, sich gleichen.

Muss man erst mit der Relativierung der Deckelungen den Betrug mit den Deckerinnerungen dem Analytiker bewusst machen - die Krümmung von Raum Zeit und Leib? um ihn der Vergehen des Betrugs oder Raubs und der Körperverletzung zu überführen. Wir überführen ihm seinen Leichnam ins ferne Reich des toten Bewusstseins.

Alle guten Erinnerungen an die Geschichte der Menschheit stecken im Leib. Die Gewalt und das Bewusstsein aber finden sich außerhalb zwischen den Dingen, in deren Schein der Mensch gezeugt sein will. Wille Schein Zeugung göttliche Lüge Bewusstsein. Da sind wir beim Sündenfall, der relativ jung zu sein scheint, beim freien Willen und bösen Bewusstsein. Bewusstsein ist kein gestohlener Schatz sondern der Verlust des Leibs, ein Raub im Geist von WarenHandel und bezahlter Arbeit. Und die harmlosen Buddhisten treiben das 'gute' Bewusstsein mit lauter Achtsamkeit bis zur Erleuchtung, Auflösung des Leibs, hin zum Wert, höchsten Geist, ÜberWert, göttlichen Schein, Sein, mitten ins Nichts zwischen die Zahlen und Zeichen – wie ein Messer ins Herz des lebendigen Leibs. Ist Leben euch Leid, lasst nur das Messer weg und die angeblichen Deckerinnerungen der Gewalt. Bei mir gibt es keine Erkenntnisse, die begeistern.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen