Mittwoch, 22. April 2015

Das Unbewusste

Das Sein von Geist, Autorität und Unbewusstem ist geschuldet der Distanz. Die Autorität ist vom 'unbewussten' Objekt einfach nur weit entfernt: sozial oder räumlich. Die Autorität hat ihr Sein in der vertikalen Struktur des WarenProduktion. Zum Prozess gehört Geist und Bewusstsein. Beides ist äußerlich, wie Ware wesentlich Schein Werbung am Ding. Geist ist beispielsweis' der WarenCharakter der Dinge oder steckt in ihm. Bewusstsein ist das Fädchen, mit dem der Geist am Leib hängt. Man kann es anders schreiben. Das Unbewusste ist das Ungewisse, das entsteht aus der räumlichen oder vertikal-sozialen Distanz der Zeichen zur Autorität, dem angeblichen Sinn der Produktion oder wesentlichen Zusammenhang der Waren Dinge und Zeichen. Die Autorität ist am Ort des Sinns, der nicht wirklich Sinn und sinnlich ist, sondern Zweck. Der Zweck ist die sinnlose Bereicherung, Anreicherung von Überfluss im Zeichensystem. Nah am Leib ist der Sinn der Zeichen sichtbar und gibt es kein Unbewusstes. Allerdings ist auch in der Nähe des Leibs Sinn nicht wahr, sondern weiter - viel weiter vielleicht - von der Deutung entstellt. Die unmittelbare Deutung geht nicht vom Leib aus, sondern erfasst ihn nur, sie ist körperlich, notwendig weiter falsch, dem autoritären Bewusstsein gemäß. Der Analytiker muss sich für sein Bewusstsein wegen des sozialen Abstands zum Patienten den Grund des fremden Denkens und Handelns erarbeiten. Er befriedigt sich selbst seinen SinnBedarf gewaltsam am andern. Der Patient leistet dem Bewusstsein des Analytikers Widerstand. Natürlich wehrt er sich. Wer? Er selbst weiß seine leibliche Wahrheit, sein nächstes menschliches Umfeld weiß es auch. Nichts ist ihnen ungewusst. Warum sucht er den Analytiker? Er hat ein Wissen, das an der Entfremdung leidet. Sein Leib leidet am Unleidlichen, leiblosen ProduktionsProzess. Der Analytiker macht ihm das Leid für sich selbst jedoch nur bewusst und heiligt es in seinen Begriffen des Sinns am Ort des eigenen Geists. Das hilft nicht, macht aber glaubhaft Gold aus Scheiße. Überfluss. Wenn der Scheiß-Patient arm und bewusst sich fremd wieder ausscheidet aus dem Hinterzimmer der analytischen Menschlichkeit, ist er weiter leiblich krank und bestenfalls dazu jetzt im Heil des ArbeitsSklaven wieder, der Leid für Bestimmung hält. Das Leid ist zugedeckt mit neuen Begriffen und den WarenWünschen des Zeigers: Ware für den Arzt und leere Wünsche für den Patienten, oder beide im Arsch und Zwangsverschluss. Ware ist der Patient mit dem Wunsch, durch Weiterverarbeitung erlöst zu werden vom leiblichen Sein. Ist der Leib endlich hin, spielt der Arzt mit den LeichenTeilen: das ist Wissenschaft: sinnloses Spiel mit Worten als Zeichen: Hinrichten noch der leib- und leblosen unbewussten Verkehrtheit. Am Ende ist der Verstand überfordert. Und hilft die Vernunft? Vernunft ist Flucht in Verzweiflung, Verlust des Leibs und Ausgang in Unmündigkeit Selbstverstümmelung Liebe mit Vertrag höchste Zeit. Freud euch, Ihr Kranken im Geist Verstümmelten Lahmen Fröhlichte Früchtchen Hasen, der Oster ist euch ins Bett gelegt.

Was tötet den Geist und macht den Leib frei? Leibliche Nähe allein. Mauern Grenzen Verträge schaffen ein Maximum an leiblicher Distanz, sind allein Grund von Gewalt. Grenzen müssen fallen: Recht und Vertrag sich selber aufheben, Geist richtet sich von allein. Der letzte Mensch hat den hässlichsten Leib und ist der Mörder von Gott und Geist, er wird vom Mitleid mit sich selbst zerfleischt: »von dem Mitleiden her kommt eine grosse Wolke, habt Acht, ihr Menschen!« Mitleid ist ein MassenVernichtungsAffekt. Das mörderische Mitleiden mit den hässlichsten Menschen ist das Höchste an Gott Geist Wahn WarenBewusstheit Arbeitsmitteilung Freiheit seelische Krankheit. Mitleid und Gewalt sind das letzte Paar der höchsten Zeit. Unschuldige Grausamkeit und natürliche Milde sind ein anderes Paar: das war einmal.

Unbewusst ist die Distanz der Leiber verschärft durch reine Gewalt, letzte Grenze, Wahrheit der sogenannten Menschlichkeit, alles niederschlagendes Mitleiden, Selbstvernichtung massenhaft, absolut leibliche Schwäche. Alles muss der letzte Mensch mitnehmen in den Untergang. Nicht einmal zum SelbstMord für sich alleine ist er mehr fähig. Das ist Regression, wenn ein gesunder Mensch nicht mehr fähig ist, alleine zu gehen. Regression ist Folge ärztlicher Behandlung und/oder der Anwendung von Drogen und Medikamenten, die allein den Geist beflügeln. Das allein ist christliches Mitleid: AbTrieb alles fremden Leiblichen in ein Vernichtungslager. Habt Acht, ihr Menschen! Fürchtet die BrotBrecher leeren Versprecher Regression zum stammelnden Unbewussten Patienten Idioten JesusKindlein.

Seht ihr die Ertrinkenden nicht. Ihre Zahl wächst mit dem Mitleid. Reißt die Grenzen ein. Wißt ihr, was die Morgenröthe andeutet? die letzte Sünde, das Mitleiden mit dem höheren Menschen - ist vorbei. Mitleid nährt sich von MenschenFleisch. Wohlan, das hatte seine Zeit: ein Grollen, tief aus tausend MenschenLeibern kommt herauf, ein Verlangen, das man Hunger nennt.

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