Das XXL, der weibliche Leib, ist von
Natur aus fett- und sexsüchtig. Nur der mühsam umdressierte Magerhund der Kleinen Frau oder Freundin ist auf die Befriedigung ausschließlich an der Ware fixiert.
Die Ehe hat zum Zweck die Befreiung der
Frau zur Sexsucht aus einer Heimlichkeit heraus. Der Ware Magerhund
wird aus dem Gefängnis des Leibs über das ScheinGefängnis der Ehe
die Freiheit wieder zuteil. Das Eheweib wird Herrin über die Ware ‚Mann‘,
wie er ihr als Verführer erscheint. Der Verführer ist daher noch
weniger als eine Hure, er ist nur Gegenstand, den frau sich einführt
(Bukowski).
Die Natur der Frau verkommt durch
Unterdrückung erst zur bloßen Fähigkeit, die der Mann sich
staunend einbildet, und wird mit dem wirklichen Verbot verinnerlicht
zur multiplen Persönlichkeit.
Verinnerlichung: ein Leib wird sich mit
Gewalt entfremdet.
Man braucht weder die Begriffe
Bewusstsein noch Unbewusstes, um aus einem mit Gewalt sich fremd
gewordenen Leib eine multiple Persönlichkeit zu erzeugen.
Alles Geistige ist in diesem Sinne sich
restlos mit Gewalt entfremdeter Leib. Die uranfängliche Not allein aber erzeugt nur
etwas einfacheres Geistiges, das man Beseelung der Natur nennt und
das als Lebenskraft dem Wilden in allen Dingen steckt.
Die multiple Persönlichkeit ist ein
durch männliche Gewalt oder den Geist gestückelter weiblicher Leib.
Die Ehe bringt der Frau eine stückweise Befreiung. Die Phantasie vom
zerstückelten Leib gehört hier her. Sie ist eine ausschließlich männliche
Erfindung oder Einbilung. In der weiblichen Wirklichkeit gibt es den
multiplen Orgasmus nicht. Der gehört nur zur öffentlichen Meinung,
in der die männliche Gewalt fixiert erscheint. Vielfältig,
vielfaltig ist 'zerrissen', aber nicht uranfängliche Notwendigkeit.
Das Gefalt ist nur der dämlichen Wissenschaft autoerotische Scheinfreiheit.
Der Orgasmus am weiblichen Leib ist im Zustand seiner menschlichen Natur ein ewig sich gleiches Dauerglück und hat nichts zu tun mit dem multiplen Gestammel der Herrn im uniformen Fummel der Autorität auf und ab rein und raus. Mit
La Mettrie ist der weibliche Leib mit der Blüte der Pflanze
vollkommen eins aufgefaltet und ein orgiastischer Dauerzustand der
Einheit von Seele und Leib. Männlich ist die multiple Auferstehung
des Krüppels in neuen Geist am eigenen Kreuz. Der alte Geist aber war weiblich und
die Erektion eine der Dauerlust. Der Mann ist ihm/ihr allenfals übers Kreuz gerutscht.
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