Wenn man die Welt vom Leib her denkt,
kann man nicht mitgenommen sein und wird auch keinen mitnehmen in
einen Untergang des Willens im Selbstwiderspruch. Leib bin ich innen
und von mir aus ist alles gleich unbedeutend. Der Wille aber ist ein
äußerer, Äußerer. Für den in sich gefestigten Leib ist der Wille
immer im Widerspruch zu sich selbst und unwirksam. Was braucht man
einen Willen. Ein freier Leib holt sich, was er braucht. Der Wille
aber macht ihm unnötig Wünsche und Sorgen, er will nicht befriedigt
sein. Wozu also Willen haben? Er ist unsinnig widersprüchlich in
sich und dem Leib nicht dienlich, unwirksam. Das Ich ist Subjekt der
Zeichen und als solches Herr des unnötigen Willens. Am Selbst des
Bewusstseins hängt sich der Widerspruch des Willens auf.
Ich-Stärkung: der Analytiker befreit den Leib scheinbar von äußeren
Zwängen, eignet sich den Patienten als Leib an. Was bleibt dem
Patienten außer der eigenen Leere und der fremden Lehre und
Autorität?
Bodenverhaftet ist der Leib frei und
duldet nicht über sich Herren und autoritären Geist. Der Leib
arbeitet an sich allein und das Leben fällt ihm zu. Da fällt aber
auch mal ein Körnchen fremder Wille in die Furche und der Boden
macht die Arbeit. Das darf man akzeptieren.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen