Dienstag, 7. April 2015

Liebe zum Wissen

Liebe zum Wissen muss Wissen vermitteln. Sie ist rein leiblich und wirkt wieder über den Leib. Wider den Leib ist sie gerichtet auf sanfte Art.

Geist ist eine Krankheit. Die 'Geisteskrankheit' der Menschen ist eine Erfindung der Ärzte.
Geist ist männlich und tot. Gott ist tot. Geist ist ein EinMannGott.

Vernunft ist männliche Unverschämtheit gegenüber der Mündigkeit. Mündig aber ist nur der freie schamlose Leib. Der hat einen Verstand, der vom Viehischen abweicht.

Bewusstsein ist eine männliche Anmaßung gegenüber Welt und Leib.

Das Irren des Mannes ist es, das die Irren erzeugt.

Mann ist Subjekt der Waren und Zeichen unter Wert. GeldWert. Wert liegt unter Mensch. Mann denkt untermenschlich. Manns Bewusstsein liegt zwischen Waren und Zeichen. Geld ist Zahl. Ding ist WertGegenstand. Mann ist der Dinge absolutes Subjekt. Mann hat Selbstbewusstsein.

Unbewusst ist das verschwundene Weibliche. Baustein der Welt. Ziegelstein.

Was sucht der Mann sich in BauSteinchen der Materien. Kann er nicht lesen? Was ist Materie: Mütterlichkeit.

Die Welt ist nur geordnet. Jetzt will sie für die männliche Ordnung noch gerichtet sein. Dafür braucht es weder Richter noch eine Richtung. Alles dreht sich im Kreis.

Kleiner und kleiner werden die Zeichen der Männlichkeit: Gott ist klein - bald geht er ein.

TeilchenWelt --- die Welt besteht nicht aus Teilchen, sie hat einen bildhaften Zusammenhang.

Übrigens: was Nietzsche fehlt, ist einzig der jedem Mann fremde weibliche Leib.

Die Wüste wächst: das vom MenschenMann 'G-zeugte' Leid. Masse stirbt dahin für eine handvoll geistig verelendeter Reicher. Emanzipation ist elende Vergeistigung. Unmenschlich hässlich sind Gott und Geist unerträglich ihr Abbild im gebrochenen zerstückelten zerrissenen Leib.


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