Donnerstag, 30. April 2015

Leib und Bewusstsein

Oder: Selbst als Leib und falsches Bewusstsein. Übermenschlich ist die Überwindung des Bewusstseins an sich. Der Leib muss sich selbst unter die Dinge setzen und nicht seinen 'Geist' unter sie zur sprachlichen Erfassung. Nietzsche hat alle Inhalte und Momente des bürgerlichen Denkens hinterfragt. Hat er die Position des bürgerlichen Bewusstseins überwunden?: Willen und Selbst und TheaterAffekt? Geht das schriftlich? Man kann die Vertreter der Maschinerie und dessen Opfer, den letzten Menschen, die gläubigen Schafe nützlichen Tölpel, zwar gut angreifen. Überzeugen aber geht schriftlich nicht, da wäre man Lehrer selber gebundener leiblich\seelisch behinderter Gewalt- und BestrafTäter. Man kann versuchen, mit dem Schreiben den Menschen den Kopf zu verdrehen, so dass sich ihnen der Leib langsam richtet. Der gerichtete Leib ist ein Verbündeter, Freund, und weiterer Angreifer. Das ist kein Jünger, der folgt. Das ist ein Mensch, der am falschen Bewusstsein plötzlich leidet und sich hinarbeitet auf ein anderes Verständnis der Welt von den eigenen Innereien her aus. Das ist ein Gesundungsprozess, der vom Bauch über das Herz das Denken bestimmen will, damit es mit Sinnen und Handlungsorgan der falschen Welt der Waren und des Geldes ausweicht. Rechtes Denken geht vom Bauch aus und setzt Bewegung des Leibs voraus. Man muss tüchtig treten strampeln, um aus dem verbogenen Leib gerade Gedanken in die vom Bürgertum verkrüppelte Welt zu befördern. Die Wirklichkeit ist aufrecht und die Wahrheit läuft ihr gebückt hinterher. Der gekrümmte Leib setzt der Wahrheit mit geraden Gedanken weite Grenzen, er macht sie sich gleich. Der Bürger aber hat ein falsches Bewusstsein, eine vollkommene Welt im Kleinen und eine grenzenlos Große: sich selbst ist er gerade, der tote Körper sein absolutes Maß und mit der verkrüppelten Wahrheit krümmt er nichts als die Wirklichkeit. Darum ist ihm die Welt relativ - End los und Wert voll, ohne dass er den Bezug zum WarenWert sieht, und die Verkehrtheit seines Bewusstseins darf ihm nur Theorie sein.

Der Ort des WarenBezugs ist auch der des Bewusstseins. Der Hunger steht dem Menschen wohlan ein weiterer Krieg die Pest dürfen schwache Köpfe anfressen an der äußeren hirnfremden Seligkeit nagen. Das Irren muss sich steigern, Mensch Geschmack finden an der rohen ungläubigen Leichtigkeit des Seins.

Der Mensch der Niederschreibe kommt davon. Er allein hat lange Zeit, vergisst Buchstaben stolpert über Satzzeichen. Am Gedankenbau des Herrn Professor F. ist bemerkenswert: ihm fehlt der eigene Leib und die Ausrichtung auf den Geist des Geldes hin gegen jede Leibeigenschaft der Ware oder Wertschöpfung der Arbeit ist verwerflich. Die Analyse stiehlt dem Patienten den Leib und das Leid der Arbeit. Der hohe Preis der Analyse war auch der einzige Effekt der Heilung. ErsatzLeid. Die Analyse umsonst, kostenfrei, ist laut F. auch ganz unwirksam. Während der Analyse bekommt der Patient einen leiblichen WarenBezug, wenn er am GeldEntzug auch wirklich leidet. Aber was ist das für eine Wirklichkeit! Zementierung der Entfremdung durch einen Zwang zur Bescheidenheit. Hunger als Bedingung der 'Heilung' ginge aber zu weit, er hätte den Patienten aus den Fängen der Analyse befreit. Hunger belebt, bewegt und verändert mindert das Bewusstsein. Höchste Zeit für die große Gesundheit wird das, wenn Patienten beginnen, die Ärzte zu fressen. Aber das hat noch lieber lang lange Zeit.

Stirner, Einzigkeit und Eigentum, haben ein Verhältnis zum Idealismus, wie der Punkt zur Schrift. Der Punkt verhält sich zur Schrift, wie der epileptische Niederschlag zum Größenwahn. Absolut, allgemein und deutsch-dämlich ist der Größenwahn, einzigartig und eigentümlich ist seine Überwindung. Dass das Stirner eine Kleinigkeit war, ist den gelehrten Zuhältern in den hohen Bildungsunternehmen bis heut höchst zuwider und der nuttigen Studierfreude unbegreiflich - langweilig.

Der dialektische Materialismus ist keine Alternative zum Idealismus. Kein Wort zum Grund Großer Krisen im Kapital! Kein Wort vom Wert der Abtreibung und Unwert der Arbeit!  D a s  ist Entfremdung, dass Arbeit ohne LeibBezug und nur noch wertschaffend ist. Die Sklaven - oder Helden der Arbeit - übernehmen das Bewusstsein der Ausbeuter. Arbeit und Mehrwert aber muss man verweigern. Wozu Paläste und Kirchen? Wozu Staat und Reich? Wozu Klassenkampf: SandkastenSpiel im Reich der Schmarotzer. Großer Hunger frisst Masse der Leiber, geht und kommt im GenerationenSchritt, fetter wird er bei jedem Auftritt. Mit wenig Arbeit ohne Mehrwert und kleinem Hunger wollen wir uns bescheiden. Mann aber will Krieg und seine Menschheit erlöst sein und alle Menschlichkeit tödliches Leid. Reißt den MassenMördern die PrachtKutten und Uniförmchen vom schäbig aufgehübschten Leib.

Die Prächtigen + Schauspieler betteln bei den Reichen und gemeinsam spenden Sie Armen Almosen: dürftige Weisheit + den mageren Segen. Vermehrt euch doch hemmungslos weiter - verhungert. Koitiert und lasst euch die Kindheit zerlegen und zeigen vom Heiler vergewaltigen + schlachten vom Herrn auf dem Felde der Arbeit - Ehre. Schlagt mir den Heiland ans Kreuz, da kann er hinrutschen womir alle Literatur und Papier noch am meisten nützt.

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