Donnerstag, 2. April 2015

Gott ...

... ist klein geworden und schwindet langsam weiter. Ist er nicht selbst ein aus Lehn gebrannter Ziegelstein. Die Bausteine werden immer kleiner. Sie sind und bleiben, das dem Subjekt der Zeichen verlorene Unbewusste, Weibliche. Das kleinste Teilchen ist nur ein Ziel der Wissenschaft, das Ende der eingebildeten Sachlichkeit: es ist auch der Schlusspunkt, den die geschriebene Geschichte des Mannes nicht überschreitet. In ihm verdichtet sich der Sinn und Grund, des kleinen Mannes Wahnsinn mit der leiblichen Unfruchtbarkeit seines Weibs.

Mythisch übersinnlich ist der entstellte menschliche Leib und das von ihm geschiedene Hirn, die Seele. EinGott ist nur mehr der verkaufte Leib und die an eine Welt des Handels und der Ware verlorene Seligkeit. Der Gott des letzten Menschen ist der unbestimmt weite der SinnFrage mit winzig kleinem unfassbaren Grund oder Kern. Sinn ersetzt vollkommen die Sinnlichkeit, Zahl jeden gegenständlichen Wert.

Dem aufrechten Gang des Weibs läuft die männliche Arbeit erst hinterher. Im Reich der Zeichen ist die Arbeit wertschaffend allein, das Weibliche wird Innenraum. Wenn die Arbeit Wertmesser wird, verschwindet das Weibliche im Hinterzimmer des männlichen Baus, ist Unbewusstes. Das Unbewusste wird nur durch Deutung zu Sinn und scheinbar Wahrheit. In Wirklichkeit aber ist (sein) Sinn nur der Menschheit Untergang: der weibliche Leib wiederholt sich nicht mehr.

Mit der Geburt des Erlösers ist Gott ausgeschieden aus dem menschlichen Leib. Da kommt das Licht des Sinnes daher und euer Jenseits: Gewalt und Weltuntergang: Abtreibung des Männlichen und EinSturz des Weiblichen in Blut und Scheiße.

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