Donnerstag, 2. April 2015

Zurück

Gibt es etwas, das nicht objektive Wahrheit ist und doch jedem unmittelbar einsichtbar? Das ist mein Leib bar jeden Kleids, den ich mit jedem meiner Worte schreib. Jedermann soll alle Worte ohne irgendeinen Begriff mit mir an sich haben. Das ist eine Reinheit der Gedanken, die man riechen kann.

Wir müssen zurück zur Erde, schwarz feucht schwer und fruchtbar, und anschließend mit ihr ins Universum. Pervers sind wir ins andere gekehrt leben wir gerissen von der Vollkommenheit. Unser Begriff vom Universum ist nicht einmal eine Ahnung der Wahrheit. Er ist eine Lüge, die einen Irrtum befestigt. Das ist euer 'Gott', der eure Unverschämtheit und Anmaßung zu verewigen hat. Das ist die Gewalt, in der die Dummheit sich selbst verherrlicht.

Frauen sind ein Bild der Erde und die Erde ein Abbild des Vollkommenen. Wir sind in der falschen Umgebung. Was immer Mann sein will, geht den falschen Weg weg von der Vollkommenheit. Gott ist ein Mann und als Grund der 'Welt' ist die Figur der brutale Versuch, das absolut Mangelhafte ins Unendliche zu steigern. Jede Religion will mit ihren Geboten ein Urmenschliches uns verweigern. Der Glaube macht das Verbrechen gegen den Leib zum höchsten Gut. Was ist Gesetz?: reine Gewalt aus höchster Unfähigkeit. Was ist hehre Liebe auch?: Neid gepaart mit Impotenz.

Mein Denken ist nicht logisch aber leiblich absolut konsequent.

Es gibt nur zwei Welten: eine die vollkommen ist, ganzer Leib, und eine im Geist, die Halbwelt, die von der anderen gerissen scheint. Licht scheint für die Blinden. Die Viele-Welten-Theorie ist falsch, sie zielt nur auf ein blödes Jenseits – hirnlos ist das, wie der Glaube, braucht wohl einen Gott? Was sonst sollte ihr Halt geben im menschlichen 'Geist'. Geist ist dämliche Vielheit und schwache Zerissenheit. Gott fehlt der menschliche Leib! Genauer noch: er ist der tolle Mann, dem der weibliche Leib fehlt zu jederzeit. In Führer und Verführer ist der Mensch Mann nur ein Affe im Rollstuhl.

Die Erde birgt einen Schatz, den man nicht sehen und nicht heben kann. Sie ist ein Rest weiblicher Vollkommenheit in einer fremden männlichen Welt.

Ihr glaubt an Gott und die Welt und vor allem an euch selber, an Raum und Zeit, Jenseits und Ewigkeit - aber wahr und der Wirklichkeit nah ist nur die Erde und euer eigener Leib. Das wollt ihr nicht wahrhaben. Ihr lebt in der Hölle und könnt gar nicht genug davon haben. Also bleibt und träumt vom Mehrwert des Verderbens für alle Zeit.

Zurück zur Erde: das ist weder Utopie noch Idylle, es ist Erfüllung. Das ist notwendig, keine Prophezeiung. Die Propheten sind heimliche Vergewaltiger von Traum und Zeit. Die Vergewaltiger wollen nur heim immer ins Paradies oder HimmelReich.

Versteht keiner? Sind alle gefangen in Denken, das nur wenige tausend Jahre alt ist. Können ihre eigene Geschichte nicht überdenken. Menschen sind aber nur sehr alte Untiere. Tiere sind sie wieder geworden im Reich der kleinen Zeichen. Als Untier aber sind sie der Pflanze näher. Wer hätte das gedacht. La Mettrie ist nicht für heute. Die Zahl der Menschen muss sich noch verdreifachen, bis er gelesen werden kann. Wir sind Pflanzen und nicht die lächerlichen Tierbilder der Wissenschaft. Der Mensch glaubt an einen Willen und weiß nicht, was er macht. Er weiß nicht, wo er herkommt, sein Wille und er. Herrlich entstellt ist sein Leib, er aber hält die symbolische Verdichtung der Fehler in seinem Gesicht für Schönheit und einen Beweis für Gott oder menschlichen Geist. Was ist Schönheit in Wirklichkeit?: das was käuflich ist am Menschen, seine Teile auf Rechnung, seine Haut auf dem Markt, ein bisschen Fleisch mit dem Schein der Heiligkeit, bare Münze, Schatz, Wollust verheimlicht.

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